Informationsblatt der Blauen Gebetsoase Sievernich
Februar 2008

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 „Habt Erbarmen ...“

„Habt Erbarmen und betet für meine Kinder...“

Liebe Beterinnen und Beter, wer von Ihnen erinnert sich an diese Worte?

Sie wurden uns von der Gottesmutter bei ihrer ersten Erscheinung am 07.08.2000 in der Sievernicher Kirche geschenkt.

„Habt Erbarmen und betet für meine Kinder. Besonders für jene, die den Weg zu meinem lieben göttlichen Sohn nicht finden. Seid barmherzig zu jenen, wie es mein Sohn tat.“

Was verstehen wir unter dem Wort „Erbarmen“? Was verstehen wir unter dem Wort „barmherzig“?

In der aktuellen Ausgabe des Katechismus der Katholischen Kirche finden wir zu diesen beiden Fragen eine gute Antwort alleine schon aus dem alten Testament auf Seite 89:

„Ein barmherziger und gnädiger Gott“

„210 Nachdem Israel gesündigt und sich so von Gott abgewandt hat, um das goldene Kalb anzubeten, hört Gott auf die Fürbitte des Mose und nimmt es auf sich, mit Seinem untreuen Volk mitzuziehen. So zeigt Er Seine Liebe.“

Wieviel mehr Erbarmen und Barmherzigkeit bringt uns Gottes Sohn entgegen. Sein Leben, Wirken und Sterben ist das an uns geschenkte Erbarmen, Seine Barmherzigkeit. Das neue Testament ist ein einziger Akt Seiner Barmherzigkeit und Seines Erbarmens.

Wann, liebe Beterinnen und Beter, wurde Ihnen zuletzt Erbarmen und Barmherzigkeit geschenkt? Und wann waren Sie selbst zuletzt barmherzig und haben sich erbarmt?

Ist dies nicht eine große Botschaft und eine immer täglich wiederkehrende Herausforderung an uns? Wurde uns diese Botschaft nicht von Gott selbst anvertraut?

Wenn wir uns hier in Sievernich zum gemeinsamen Gebet im Gedenken an das Wirken Mariens, der Makellosen, der Immaculata, treffen, das Sakrament der Buße empfangen und dann das heilige Messopfer feiern, dann könnte dies doch der erste Schritt auf unserem christlichen Weg der Barmherzigkeit, des Erbarmens, der Liebe sein. Vielleicht sogar ein neuer Anfang meines persönlichen christlichen Lebens, denn mit Jesus, meinem Herrn und Heiland bin ich nicht festgefahren. Er befreit mich durch das Sakrament der Beichte von allen Fesseln der Sünde. Jeden Tag kann ich neu anfangen zu leben. Haben Sie Mut! Lassen Sie sich von Gott berühren und wagen Sie ein Leben geprägt von dieser wohlklingenden Überschrift Erbarmen und Barmherzigkeit. Fangen Sie nach dem Gebetstreffen heute zu Hause bei Ihrem Nächsten an. Lassen Sie es zu, durch Gott verwandelt zu werden, um Ihren Nächsten zu tragen und letztlich durch Erbarmen und Barmherzigkeit zu Gott hin zu tragen. Wohl weiß ich, was ich Ihnen dabei zumute und Gott weiß darum umso genauer. Nichts ist so schwer, wie Seine Lieben, die Familie, den ungeliebten Nachbarn zu Gott hin zu begleiten. Täglich begegnen wir ihnen, und so viele Situationen können auch zur Last, zum Kreuz werden. Der Nächste ist nicht der Mensch in der Ferne, es ist stets der, dem ich begegne! Gott hat Ihnen Ihre Familie anvertraut und auch das Heil derer, die unser Gebet besonders brauchen. Urteilen Sie nicht über den Nächsten. Der Mensch neigt dazu, unbedacht zu urteilen oder zu verurteilen. Gott aber, dem alleine es zusteht zu richten, ist  die Liebe. Er ist barmherzig und voll  Erbarmen.

Gebet - Erbarmen - Barmherzigkeit - Vergebung - Liebe - Heil ... dies ist der liebevolle Ruf der Makellosen an uns. Gott traut uns zu, diese Botschaft zu hören und... vor allem danach zu leben!

In der Botschaft von Sievernich spricht die Makellose oft von Ihrem Gesang. Wissen Sie, welchen Gesang uns die Gottesmutter ins Herz legen möchte?

Der Lobgesang Mariens ist das Magnificat. Beten wir es innig, mit unserem ganzen Herzen, und freuen wir uns darüber, dass Gott auf die Niedrigkeit Seiner Magd geschaut hat, die Mächtigen vom Thron stürzt und die Niedrigen erhöht, Er sich Seines Knechtes Israel annimmt und an Sein Erbarmen denkt. Ja, auch heute denkt Er an uns. An Sie, die Sie gerade diese Worte hier lesen. An unsere Sorgen und Nöte, die wir hier in Sievernich vor Ihn tragen, in der Stille und in den Messintentionen. Gott nimmt sich unser an. Dies hat Er uns in Sievernich gezeigt. Als Zeichen Seines Erbarmens sandte Er uns Seine heilige Mutter, Maria. Erbarmen und Barmherzigkeit, aus der Botschaft von Sievernich ausgehend in unsere Herzen - aus unseren Herzen in unsere Familien und zu unserem Nächsten gehend - unser Gebet und unser Erbarmen für diejenigen, die diese Botschaft nicht verstehen können.

 

Der kleine Skeptiker

Im Bauch einer schwangeren Frau waren einmal 3 Embryos...

Einer davon ist der kleine Gläubige, einer der kleine Zweifler und einer der kleine Skeptiker.

 

Der kleine Zweifler fragt: Glaubt ihr eigentlich an ein Leben nach der Geburt?

Der kleine Gläubige: Ja, klar das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir dann stark genug sind für das, was uns erwartet.

Der kleine Skeptiker: Blödsinn, das gibt s doch nicht, wie soll denn das überhaupt aussehen ein Leben nach der Geburt?

Der kleine Gläubige: Das weiß ich auch nicht so genau. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen.

Der kleine Skeptiker: So ein Quatsch! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Außerdem geht das gar nicht, dass es ein Leben nach der Geburt gibt, weil die Nabelschnur schon jetzt viel zu kurz ist.

Der kleine Gläubige: Doch, es geht bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.

Der kleine Skeptiker: Es ist noch nie einer zurückgekom­men von nach der Geburt. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben ist eine einzige Quälerei. Und dunkel.

Der kleine Gläubige: Auch wenn ich nicht so genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen. 

Der kleine Skeptiker: Mutter?!? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?

Der kleine Gläubige: Na hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein.

Der kleine Skeptiker: Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie was gemerkt, also gibt es sie auch nicht.

Der kleine Gläubige: Manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt. Ich glaube auf jeden Fall, dass unser eigent­liches Leben erst dann beginnt!

 

Schilderung der bevorstehenden
schweren Zeiten

Aus dem zweite Brief des heiligen Paulus an Timotheus

Kapitel 3, 1-9

Das aber bedenke wohl, dass für die letzten Tage schwere Zeiten bevorstehen. Die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldgierig, prahlerisch, übermütig, schmähsüchtig, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, friedlos, verleumderisch, unenthaltsam, grausam, schonungslos, verräterisch, frech, aufgeblasen, werden die Lüste mehr lieben als Gott. Sie tragen zwar den Schein der Frömmigkeit an sich, verleugnen aber ihre Kraft. Solche sollst du meiden! Zu ihnen gehören die, welche sich in die Häuser schleichen, leichtfertige Weiber betören, die, mit Sünden beladen und von mancherlei Leidenschaften getrieben, immer Neues lernen wollen und doch nie zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen. Wie Jannes und Mambres dem Moses widerstanden, so widerstehen auch diese der Wahrheit — Menschen verdorbenen Sinnes, ohne Bewährung im Glauben. Sie werden aber nicht weit damit kommen, denn ihre Torheit wird allen offenbar werden, wie es auch bei jenen der Fall war.

Akita

Nach ausführlichen Gesprächen mit der römischen Glaubenskongregation in Jahr 1975 und später mit Kardinal Ratzinger veröffentlichte Bischof Ito am 22. April 1984 zum Osterfest einen langen beeindruckenden Hirtenbrief über die Ereignisse von Akita. Er hat diesen Erscheinungsort ausdrücklich anerkannt. Auch die Botschaften an die Seherin, Schwester Sasagawa, sind somit kirchlich anerkannt. In diesem Hirtenbrief zitiert Bischof Ito auch folgende Botschaft:

„Meine geliebte Tochter, höre gut auf das, was Ich dir zu sagen habe. Du sollst deinen Oberen davon berichten. Wie Ich dir schon früher sagte, wird der himmlische Vater, wenn die Menschen nicht bereuen und sich nicht bessern, eine schwere Strafe über die ganze Menschheit verhängen; eine Strafe, die fürchterlicher sein wird als die Sintflut: eine Strafe, wie man sie noch nie erlebt hat. Feuer wird vom Himmel fallen und einen großen Teil der Menschheit vernichten. Die Guten wie die Bösen werden sterben, und weder Priester noch Gläubige werden verschont. Die Überlebenden werden so sehr leiden, dass sie die Toten beneiden. Die einzigen Waffen, die uns bleiben werden, sind der Rosenkranz und das Zeichen, das der Sohn zurückgelassen hat. Betet täglich den Rosenkranz. Betet den Rosenkranz für die Bischöfe und die Priester. Teuflische Machenschaften werden sogar in die Kirche eindringen, und Kardinäle werden sich gegen Kardinäle erheben und Bischöfe gegen Bischöfe. Die Priester, die mich verehren, werden von ihren Mitbrüdern verachtet und bekämpft werden. Altäre und Kirchen wird man verwüsten. Die Kirche wird erfüllt sein von Menschen, die Kompromisse annehmen. Durch den Teufel verführt, werden zahlreiche Priester und Ordensleute den Dienst am Herrn aufgeben. Der Teufel wird sich besonders um die gottgeweihten Seelen bemühen. Es betrübt mich, dass so viele Seelen verloren gehen. Wenn man weiter sündigt, wird es keine Vergebung mehr geben.“

 

Leidenswerte

Aus dem „Buche der ewigen Weisheit“ vom seligen Heinrich Suso O. P. Mystiker 1245-1336

Jesus spricht: „Alle Herzen können die Wonne nicht ertragen, die ich erteilen werde dem, der das kleinste Leid in reiner Liebe für Mich trägt.

Im Leiden liegt ein Segen, den man sich in keiner Weise verdienen kann.

Leiden ist eine Gnadengabe … Der irdische Mensch kann vermittels Leiden zu einem himmlischen Menschen gestaltet werden.

Leiden entfremden von der Welt, führen aber um so schneller zur Vertraulichkeit mit Mir. Wird der Dulder ganz verlassen, von der Welt verleugnet, dann öffne Ich ihm die Arme.

Wer erkennen würde, wie nützlich Leiden sind, der empfinge sie dankbar als Gottes herrlichste Gabe… Leiden bewahrt vor tiefem Fall. Erst im Leid lernt mancher Mensch sich selbst erkennen.

Leiden erhält die Seele in Demut, drängt zu Gott, lehrt Geduld, behütet die Reinheit und erwirbt die Krone ewiger Glorie.

Leiden reinigt von der Sünde, kürzt das Fegefeuer, hält Versuchung fern, tilgt böse Neigungen, gibt rechte Zuversicht, lauteres Gewissen und Starkmut, kasteit den Leib, der einmal verwesen wird, nährt und schmückt die Seele für das ewige Leben. — Leiden ist die väterliche Rute für den Auserwählten, in Liebe geführt.

Geduld im Leiden ist mehr wert als Wunder wirken. Leiden in Geduld ist ein lebendiges Opfer.“

 

Kirche soll Praxis der Handkommunion überdenken

Erzbischof Ranjith (01. Februar 2008)

Mit der Praxis der Handkommunion sei „eine zunehmende Schwächung einer ehrfürchtigen Haltung gegenüber dem Allerheiligsten“ einhergegangen, sagt der Sekretär der Gottesdienstkongregation und zweiter Mann in der Liturgiekongregation.

Vatikan (www.kath.net) Erzbischof Ranjith, der Sekretär der Kongregation für den Gottesdienst, hat erneut Kritik an der Praxis der Handkommunion geübt und klar gestellt, dass die katholische Kirche die Entscheidung zur Erlaubnis der Handkommunion neu überdenken sollte.

Diesen Vorschlag machte Erzbischof Ranjith in einem KATH.NET vorliegenden Vorwort zu einem Buch über die Hl. Eucharistie von Weihbischof Athanasius Schneider von Kasachstan. Das Buch „Dominus Est: Gedanken eines Bischofs aus Zentralasien über die Heilige Eucharistie“ wurde im Januar von der Vatikanbuchhandlung publiziert.

Einige Gedanken des Buches erschienen bereits vorher im „Osservatore Romano“. Im Vorwort schreibt Erzbischof Ranjith wörtlich, dass die Hl. Eucharistie „mit Ehrfurcht und einer Haltung der demütigen Anbetung“ empfangen werde müsse. Der Sekretär der Kongregation für den Gottesdienst erinnert auch, dass das 2. Vaticanum niemals die Praxis der Handkommunion legitimiert habe.

Sie sei „missbräuchlich und eilig in einigen Bereichen eingeführt“ worden und erst nachträglich vom Vatikan anerkannt. „Ich denke, dass die Zeit gekommen ist, diese Praxis zu bewerten und zu überdenken und, wenn notwendig, sie aufzugeben“, meint Ranjith.

Hier gehe es nicht um Spitzfindigkeiten, betonte Ranjith. Hand und Mund hätten „die gleiche Würde“. Dennoch sei zu konstatieren, dass mit der Praxis der Handkommunion „eine zunehmende Schwächung einer ehrfürchtigen Haltung gegenüber dem Allerheiligsten“ einhergehe.

 

Der jährliche Gebetsweg von
Düren-Gürzenich nach Sievernich

Am Montag der Karwoche, dem 17. März 2008, findet wieder der jährliche von der Gottesmutter gewünschte Gebetsweg von Düren nach Sievernich statt. Um 9 Uhr fährt ein Bus von Sievernich nach Düren-Gürzenich. Dieser Bus begleitet die Pilger auch auf ihrem Pilgerweg zurück nach Sievernich. Der Gebetsweg erstreckt sich auf etwa. 23 km und beginnt in der Pfarrkirche von Gürzenich um 10:00 Uhr mit einer Andacht

Die Kosten für die Busfahrt (von Siev. nach Gürz.) werden ca. 10 Euro pro Person betragen. Melden Sie sich bitte verbindlich an, indem Sie 10 € auf das Konto der Blauen Gebetsoase zahlen (nicht auf das Konto des Fördervereins). Jugendliche erhalten im Bus das Geld zurück. Bitte haben Sie Verständnis, dass mündliche und schriftliche Anmeldungen nicht entgegengenommen werden können. Eine Rückerstattung des Geldes ist nur möglich, wenn die Buskosten gedeckt sind. Bitte haben Sie hierfür Verständnis.

Blaue Gebetsoase, Kto. 12682026 • Pax-Bank Köln •
BLZ 37060193;
BIC GENODED1PAX; IBAN DE DE47370601930012682026

Gebetsaufruf

Die Muttergottes sagte in Sievernich: „Ich wünsche es so, mein Sohn Jesus wünscht es. Ich wünsche ein Zentrum des Glaubens an diesem Ort. Satan wird seine Wut zum Ausdruck bringen. Ich bin bei euch.“

Um unsere Priester vor den Angriffen des Teufels zu schützen, sollten wir für sie beten. Bitte beten Sie für alle Priester, vor allem aber für Kaplan Hütten, den Pfarradministrator von Sievernich.

In Sievernich liegt ein Fürbittbuch aus. Hier können Sie Ihre Anliegen eintragen.

Wir suchen Personen, die Gitarre spielen können. Außerdem werden Altstimmen gesucht. Tel. 02236 31651

Dienstag, 25. März 2008, Verkündigung des Herrn

Am 04.04.2005, Fest Verkündigung des Herrn, sagte die Gottesmutter in Sievernich: „Das Wort ist Fleisch geworden. Dies sei der Festtag dieses Ortes!“

Achtung!!!

Das nächste Gebetstreffen in Sievernich findet dieses Mal erst am Tag des jährlichen von der Gottesmutter gewünschten Gebetsganges von Düren-Gürzenich nach Sievernich statt:

Montag, 17. März 2008 !!!