Informationsblatt der Blauen Gebetsoase
in Sievernich
Weihe zu Mariä Lichtmess
Liebe Mutter Maria,
wie Du einst Jesus im Tempel Gott aufgeopfert hast, so bitte ich Dich flehentlich, geruhe, auch mich heute Gott im Tempel Deines Unbefleckten Herzens anzubieten.
Trage auch mich auf Deinen Armen, Mutter, damit das Klopfen Deines liebevollen Mutterherzens meine Seele mit Frieden und Vertrauen erfüllt und, in totaler Übergabe an die Ruhe Deiner Anwesenheit, mich die Welt vergessen lässt.
O vollkommenes Fenster zu Gott, schenke mir das Licht aus Deinen zärtlichen Augen, wenn ich zu Dir aufblicke, damit die Freude, die Reinheit und die Unbeirrtheit Deines Blickes mein Wesen durchdringen.
Schaue meine Kleinheit an, liebe Mutter; ich kann nicht einmal auf eigenen Beinen stehen. Ich möchte zu Gott laufen, aber der Weg ist schwierig und voller Gefahren. Auf Deinen Armen getragen weichen meine Ängste und fühle ich mich sicher. Dann zeigt sich selbst meine Schwachheit als ein Segen.
Keine böse Kraft kann mich treffen, wenn Du sanft zu mir sprichst, für mich betest und mich zur Reinigung in den Ozean von Gottes Barmherzigkeit eintauchst.
Ich bin noch so unmündig, liebe Mutter, spreche Du an meiner Stelle mein "Ja" vor dem Ewigen Vater aus, das "Ja", das ich bereits durch meine Liebe und Weihe an Dich geäußert habe. Besiegle für mich den heiligen Bund, durch den Du mich als ein vollwertiges Werkzeug für Gottes Heilsplan verwenden kannst, dessen Vollstreckerin Du bist.
O Pforte des Himmels, nimm mich in Dein Unbeflecktes Herz auf und tränke mich heute in dem Ewigen Licht der Heiligsten Dreifaltigkeit, damit ich ab heute das Feuer des Geistes in die Herzen derer bringen kann, die in Finsternis und Kälte verkümmern.
* * *
Jeder Mensch wird zu einem einzigen Zweck erschaffen: hier auf der Welt zu helfen, Gottes Heilsplan zu verwirklichen. Das ist die einzige wahre Bedeutung dieses Lebens. Alles, was nicht zu diesem Ziel beiträgt, ist vom Bösen. Erst sobald wir dies begreifen, beginnt das wahre Glück in das Herz zu strömen, weil das wahre Glück an der Quelle der Vereinten Herzen Jesu und Mariä entspringt, und wie wir so weit wie möglich nur noch an dieser Quelle trinken, so spüren wir, wie das heilige Wasser unser ganzes Wesen verwandelt. Es zeigt dann, wie wenig die weltlichen Dinge noch gelten.
Die Übersetzung der Wandlungsworte
Im Informationsblatt Dezember 2006 wurde der folgende Text veröffentlicht. Zwei Jahre sind verstrichen. Jeder möge selber beurteilen, ob man dem Papst Folge geleistet hat.
Der Vatikan hat in einer Erklärung klargestellt, dass die Worte „pro multis“ in allen Übersetzungen mit „für viele“ wiedergegeben werden sollen. In zahlreichen Sprachen wird derzeit „pro multis“ mit „für alle“ übersetzt, darunter auch im deutschen Messbuch. Kardinal Francis Arinze, der Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst, hat in einem Schreiben an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen die Entscheidung des Vatikans mitgeteilt.
In den Ländern, in denen dies notwendig ist, soll die Änderung in den nächsten ein bis zwei Jahren durchgeführt werden. In einer Erklärung verweist Kardinal Arinze darauf, dass der ursprüngliche lateinische Ritus immer „pro multis“ und niemals „pro omnibus“ verwendet hat. Auch in den verschiedenen orientalischen Riten werden die entsprechenden Wörter verwendet. Der Ausdruck „viele“ wird auch in den ursprünglichen Bibeltexten (Mt 26,28; Mk 14,24) im Zusammenhang mit der Opferung von Christus verwendet.
Der Kardinal betont, der Ausdruck „für viele“ gebe auch die Tatsache wieder, dass die Erlösung nicht in einer „mechanistischen Weise“ verstanden werden darf, sondern dass der Gläubige immer eingeladen ist, im Glauben das Geschenk anzunehmen, das geopfert wird.
Abschließend erinnert Arinze an die Instruktion „Liturgiam Authenticam”, in der ermahnt wird, dass die liturgischen Texte den lateinischen Urtext treu wiedergeben sollen.
Quelle: www.kath.net/CWNews, 20. November 2006:
Anmerkung: Kardinal Arinze sagt, dass der im Zentrum der Heiligen Messe verwendete Ausdruck "pro multis" mit der seit 32 Jahren gebräuchlichen Fassung "für alle" nicht wortgetreu übersetzt ist. Kardinal Ratzinger äußerte bereits vor einigen Jahren seine Bedenken gegen diese Übersetzung. Daher ist es sicher kein Zufall, dass jetzt unter dem Pontifikat von Papst Benedikt XVI. endlich die Korrektur erfolgt.
Da die zwei Jahre vorüber sind, ohne dass eine Reaktion erfolgte, erkundigte sich ein Beter bei der zuständigen Liturgiekommission über den Stand der Dinge. Bevor Sie die Antwort dieser Kommission lesen. Sei noch auf folgende Tatbestände hingewiesen:
In der Kölner Kirchenzeitung erfolgte zeitnah eine kurze Information über die Anweisung aus Rom.
Ein Redakteur der Mainzer Kirchenzeitung bestätigte in der Antwort auf eine Anfrage die Existenz einer römischen Weisung: „Um eine einheitliche Übersetzung in diesem zentralen Satz zu gewährleisten, hat der Präfekt der Gottesdienstkongregation, Kardinal Francis Arinze, die Bischofskonferenzen im Oktober 2006 aufgefordert, bei einer anstehenden Neuausgabe der muttersprachlichen Übersetzung des römischen Messbuches die gemeinsame Übersetzung 'pro multis'= für viele/für die Vielen zu benutzen." (Gl u. L 16.11.)
Auch der Sekretär der römischen Gottesdienstkongregation, Erzbischof Ranjith, wiederholt im Vorwort zu einer entsprechenden Publikation ganz selbstverständlich den Sachverhalt und dessen Weisungscharakter: „Am 17. Oktober 2006 sandte die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen ein Schreiben über die richtige Übersetzung der lateinischen Worte pro multis in den Eucharistischen Hochgebeten. Diese Weisung, die im Namen des Heiligen Vaters erging...", die „päpstliche Entscheidung" usw. (zit. nach Theolog. 11/12, Sp. 339f; Hervorhebungen durch die IK-N Red.).
30. Juni 2008: In Mexiko ist die neue Auflage des Römischen Meßbuches mit der genaueren Übertragung aus dem Lateinischen ins Spanische bereits erschienen. Dort ist nun auch das "pro multis" wieder wörtlich mit "por muchos" übersetzt. Wie ein mexikanischer Priester berichtete, wurde während einiger Sonntage den Gläubigen der Sinn des "pro multis" erklärt: dass alle eingeladen sind, aber auch dass jeder einzelne bewusst einstimmen und teilnehmen muss. Nach unseren Informationen wurde die Übersetzung "por muchos" von den Gläubigen in Mexiko ohne irgendwelche Schwierigkeiten angenommen. www.kath-info.de
Die nun folgende Antwort auf die Anfrage des Beters durch Prälat Dr. Klaus Stadel, einem der engsten Mitarbeiter von Erzbischof Dr. Zollitsch, dem neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, sagt sehr viel über den Zustand der Kirche in Deutschland aus:
E-Mail vom 7.11.2008
liturgie@ordinariat-freiburg.de
Sehr geehrte ….,
Ihre Mail vom 4. November dieses Jahres haben wir erhalten und zur Kenntnis genommen. Wir können Ihnen auf Ihre Anfrage folgendes mitteilen:
Eine päpstliche Anweisung an die jeweiligen Bischofskonferenzen bezüglich einer Neuformulierung der Worte während des Einsetzungsberichtes das „pro multis“ deutsch: „für viele“, statt wie bisher „für alle“ zu ersetzen, ist bis heute nicht ergangen. Es liegen lediglich Zeitungsmeldungen vor. Aus Zeitungsberichten entnehmen die Bischöfe nicht das, was der Heilige Vater will. Denn der Heilige Vater wendet sich in so fundamentalen Fragen direkt an die Bischöfe und erteilt ihnen Weisung. Eine solche Weisung aber liegt bis heute nicht vor, geschweige denn dass der Heilige Vater den Bischöfen eine Frist gesetzt hat, bis zu der sie seiner Weisung folge leisten sollten.
Sie werden verstehen, dass kein Bischof auf Grund von Nachrichten, die eine mögliche Willensbekundung des Papstes enthalten, entsprechend an seine Priester Anweisung geben wird, noch dazu in einer Angelegenheit, die das Zentrum unseres Glaubens, nämlich die Feier der Heiligen Eucharistie, betrifft. Würden die Bischöfe auf Grund von Zeitungsmeldungen hier vorgehen, würden sie gegen die vom Heiligen Vater festgesetzte Ordnung der Heiligen Messe verstoßen.
Wir bitten Sie also sehr, zwischen Zeitungsnachrichten und offiziellen Weisungen des Heiligen Vaters an die Bischöfe zu unterscheiden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Klaus Stadel, Domkapitular
Sievernich, 04.12.2000
Schaut auf meinen lieben Sohn, Seine Kirche ist in Gefahr. Die Schafe folgen nicht mehr ihrem Hirten, der sie schützt und liebt, sie folgen dem Wolf im Schafspelz. Meine Priester, was könnt ihr tun? Folgt nicht dem Wolf, bleibt meinem Hirten treu.
Sievernich, 05.03.2001
Die Kirche ist in Not. Darum wirke ich und bin ganz bei euch.
Sievernich, 12.11.2001
Geht zu Jesus, Er ist die Quelle aller Gnaden aus dem Vater. Ich komme zu euch, um meine Kirche zu stärken, die die Kirche, der Leib meines geliebten Sohnes ist. In ihr werdet ihr heil. Ich führe meine Kirche, die Kirche meines Sohnes Jesus. Ich bereite euch auf Seine Wiederkunft vor. Fragt nicht, wann wird diese Wiederkunft sein, seid vielmehr vorbereitet auf diese! Seht die Drangsal, die Verwirrung, in der ihr euch befindet. Mein Gesang wird euch führen durch diese Drangsal, durch die Verwirrung der Welt und ihr werdet, Kinder, nicht verloren gehen. Denn ich bin bei euch und ich liebe euch, ich bin eure Mutter!
Sievernich, 05.02.2001
Maria weinte, sie zeigte mir ein Schriftstück. Ich konnte jedoch nicht erkennen, was es war.
Mein Sohn sagt mir: Mutter weine nicht. Die Kirche, in der Ich ganz bin, wird sich reinigen. Dieses, (sie zeigte dabei auf das mehrseitige Schreiben) wird es dann nicht mehr geben.
Liebe Kinder, bleibt ihr meinem Sohne treu und betet. Ich verlasse euch nicht. Ich liebe euch, mein göttlicher Sohn liebt euch, Bleibt bei Ihm!
Die nächsten Gebetstreffen in Sievernich:
Montag, 2. Februar und 2. März 2009
Anekdote von Pater Dr. Dr. Hubertus Pauels
geb. 4. August 1907 in Alsdorf-Hoengen;
gest. 3. Februar 1992 in Overbach
Pater Pauels war ein heiligmäßiger Salesianerpriester, Lehrer, Schulleiter, Exerzitienmeister, Begleiter von Pilgerreisen, Prediger. Pater Paules war ein unermüdlicher Kämpfer für die Verbreitung des Glaubens und Gründer von Zönakeln, Gebetsgruppen, Pater-Pio-Gruppen, Anbetungsstunden und Sühnenächten in den Diözesen Köln, Aachen, Münster, Essen und Paderborn. Pater Pauels steht in einer besonderen Beziehung zu Sievernich. Im Jahr 2003 ist er Manuela, der Seherin von Sievernich, erschienen und hat ihr versprochen, sie durch sein Gebet zu unterstützen.
Bei der Kommunionspendung kann es trotz aller Sorgfalt geschehen, dass eine Hostie zu Boden fällt, zumal heute meistens keine Patene benutzt wird, die dies verhindern soll. Während einer Hl. Messe an einem Herz-Mariä-Sühnesamstag ist auch Pater Pauels dies einmal passiert. Aber im Gegensatz zu anderen Priestern war er von diesem Missgeschick betroffen. Um seinen Fehler wieder gutzumachen, ging er nach der Heiligen Messe zu der Stelle, wo die Hostie gelegen hat, und purifizierte (reinigte) den Ort voller Ehrfurcht und Liebe.
Oasentage in Sievernich:
An jeweils einem Freitag im Monat findet ab Februar 2009 im Jugendheim in Sievernich ein Oasentag statt, der von Frau Dipl.-Theol. Marietheres Lehmann-Dronke gestaltet wird. Der Oasentag gibt interessierten Christen Gelegenheit zur persönlichen Vertiefung ihres Glaubens. Herzliche Einladung an Alle!
Zwischen 15.00 Uhr und 17.00 Uhr besteht die Möglichkeit für ein persönliches geistliches Gespräch. (Ort: Besprechungsraum im 1. OG des Jugendheims)
Von 17.00 – 18.00 Uhr findet ein Rosenkranzgebet bzw. ein Lobpreisgebet mit geistlichen Impulsen und Liedern statt. (Ort: Veranstaltungsraum im EG des Jugendheims) Wenn dann auch in ihren persönlichen Anliegen gebetet werden soll, teilen Sie Ihre Gebetsbitte Frau Lehmann-Dronke zuvor mit.
Während des Oasentags besteht jederzeit die Möglichkeit, Wasser aus dem Brunnen zu schöpfen und mit nach Hause zu nehmen.
Es wird gesondert bekannt gegeben, wenn an solchen Oasentagen auch einmal Priester anwesend sind, um Beichte zu hören.
Folgende Termine für das erste Halbjahr 2009 sind vorgesehen:
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Fr., 13.2.2009, Fr., 8.5.2009, |
Fr., 13.3.2009, Fr., 12.6.2009. |
Fr., 3.4.2009, |
Barmherzigkeit tun
Die Gottesmutter in Sievernich hat uns auch zur Barmherzigkeit aufgerufen. So sagte Sie am 1.3.2004: „Liebe Kinder, heiligt euch durch Gebet, Opfer und Buße! Dies ist die Zeit, in der mein geliebter göttlicher Sohn Jesus Seine Barmherzigkeit walten lässt…Seid barmherzig, so wie mein Sohn demütig und barmherzig von Herzen ist. So wird alles, was sich euch entgegenstellt, wie ein Windhauch vergehen.“ Tätige Barmherzigkeit bedeutet, die Menschen praktisch zu unterstützen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Deshalb will der Förderverein in Sievernich neben der Unterstützung von Brunnen und geistlichem Zentrum sich in Zukunft im Rahmen seiner Möglichkeiten auch immer wieder für dringende soziale und caritative Anliegen im Umfeld von Sievernich einsetzen. Wenn Sie in diesen Anliege spenden wollen, vermerken Sie dies bitte ausdrücklich bei Ihrer Überweisung. So würden wir gerne den Karmelitinnen-Orden in Düren unterstützen, der sich in finanzieller Not befindet. Wir fühlen uns wegen der häufigen Erscheinungen der Hl. Theresa von Avila in Sievernich mit diesem Orden besonders verbunden. Wir würden uns sehr freuen, wenn Beter den Förderverein auch für solche karikativen Aktivitäten durch ihre Spende unterstützen können.
Spenden an der Förderverein:
Für seine Aktivitäten ist der Förderverein Gebets- und Begegnungsstätte Sievernich e.V auf Spenden angewiesen. Die Spenden sind steuerlich abzugsfähig. Spendenkonto ist: Förderverein GuBS, Konto 31853010, Pax Bank Köln, BLZ 37060193. Wir danken für Ihre Unterstützung!
Der jährliche Gebetsweg von
Düren-Gürzenich nach Sievernich
Am Montag der Karwoche, dem 6. April 2009, findet wieder der jährliche von der Gottesmutter gewünschte Gebetsweg von Düren nach Sievernich statt. Um 9 Uhr fährt ein Bus von Sievernich nach Düren-Gürzenich. Dieser Bus begleitet die Pilger auch auf ihrem Pilgerweg zurück nach Sievernich. Der Gebetsweg erstreckt sich auf etwa. 23 km und beginnt in der Pfarrkirche von Gürzenich um 10:00 Uhr mit einer Andacht
Die Kosten für die Busfahrt (von Siev. nach Gürz.) werden ca. 10 Euro pro Person betragen. Melden Sie sich bitte verbindlich an, indem Sie 10 € auf das Konto der Blauen Gebetsoase zahlen (nicht auf das Konto des Fördervereins). Jugendliche erhalten im Bus das Geld zurück. Bitte haben Sie Verständnis, dass mündliche und schriftliche Anmeldungen nicht entgegengenommen werden können. Eine Rückerstattung des Geldes ist nur möglich, wenn die Buskosten gedeckt sind. Bitte haben Sie hierfür Verständnis.
Blaue Gebetsoase, Kto. 12682026 • Pax-Bank Köln •
BLZ 37060193;
BIC GENODED1PAX; IBAN DE DE47370601930012682026