Informationsblatt  der Blauen Gebetsoase in Sievernich

März 2006

„Die Innere Burg“ von der hl. Teresa von Avila

Das letztes großes Buch der hl. Teresa von Avila, „Die Innere Burg“ entwickelte sie aus einem einzigen gleichnishaften Bild: „Wie ich heute unseren Herrn anflehte, er möge durch mich reden - weil ich nichts zu sagen fand und nicht wusste, wie ich mit der Erfüllung dieser Aufgabe beginnen sollte -, da bot sich mir dar, was ich nunmehr sagen und als Fundament gebrauchen möchte: nämlich unsere Seele als eine Burg zu betrachten, die ganz aus einem Diamant oder einem sehr klaren Kristall besteht und in der es viele Gemächer gibt, gleichwie im Himmel viele Wohnungen sind. Denn wenn wir es recht betrachten, Schwestern, so ist die Seele des Gerechten nichts anderes als ein Paradies, in dem der Herr, wie er selbst sagt, seine Lust hat. . . Ich finde nichts, mit dem sich die große Schönheit einer Seele, ihre Weite und ihre hohe Befähigung vergleichen ließe. Und wahrlich, unsere Einsicht und unser Verstand - so scharfsinnig sie sein mögen - reichen schwerlich aus, sie zu begreifen, genauso wenig wie sie Gott sich auszudenken vermögen.“

Am 23. September 2004, also 422 Jahre nach ihrem Tod, greift die Heilige dieses Bild erneut auf, indem sie Manuela folgende Betrachtung diktiert:

„Siehe, meine Freundin, Gott lässt den Sünder nicht in seiner Sünde als Gefangenen. Ist es der freie Wille des Sünders, zu Gott, dem Herrn, zu finden und Ihn zu suchen, wird er sich, wenngleich auch voller Schulden, auf den Weg begeben. Der steinige und steile Weg führt ihn in seine Seele, die einer Burg gleich beschaffen ist.

Verlange nicht, was Gott nicht verlangt. Der Herr ist barmherzig, gütig, geduldig. Zimmer für Zimmer erkundet der Beladene und wird sich seiner Erkenntnis gemäß im Herrn wiederfinden. Viele Menschen betreten ein Zimmer, erkennen und finden leicht den Weg in das weitere Zimmer, bis sie die Burg ganz erkundet haben. Wiederum viele Menschen, die beladen sind, erkunden ein Zimmer und bleiben hierin, bis ihre Erkenntnis sie nach langer Zeit weiterführt. Andere finden Eintritt in das erste der Zimmer, betreten ein weiteres, gehen jedoch wieder in das vorige Zimmer zurück und finden dort, was sie beim ersten Besuch nicht vorgefunden haben, gleich ihrer Erkenntnis.

Die Erkenntnis, von der ich spreche, ist stets das Erkennen im Ewigen, des Allmächtigen, das Sichwiederfinden im Herrn, so, wie es Gottes Wille ist, dass Er sich in uns wiederfindet. Du wirst den Beladenen nicht durch Zwang, Drohung oder Stürme auf den Weg zu Ihm bringen. Allein, wenn du in Ihm lebst und Er in dir und du diese Liebe lebst, wirst du den Beladenen auf den Weg der allmächtigen Liebe führen können. Er, der Herr, liebt den Sünder, die Sünde jedoch verachtet Er.

Wirf nicht mit Steinen auf den Beladenen, der schon schwer genug trägt. Öffne ihm den Weg zum Allerhöchsten. Lege dem Beladenen den leichten Mantel der Wahrheit und Liebe sacht auf seine Schultern. Dieser Mantel wird auf seinem Weg zu Gott hin sein Gewand. Bedenke dies, meine Freundin.“  

Alle in Sievernich von der hl. Teresa von Avila offenbarten Gebete und Betrachtungen, so auch diese hier angeführte  Betrachtung, finden Sie in der gerade neu erschienen Broschüre „Gebete und Belehrungen von der Heiligen Teresa von Avila in Sievernich offenbart“. Diese Broschüre erhalten Sie im Buchhandel oder beim FE-Medienverlag GmbH, Friedrich Wirth Str. 4, 88353 Kisslegg, Tel. 07563-92007, Fax 07563-3381, pur-magazin@t-online.de,

48 Seiten, Preis 2,00 €,  ISBN: 3-928929-89-5

 Auszug aus „Die Innere Burg“ von Teresa von Avila

 „Nach meiner Erfahrung sind das Gebet und die Andacht das Tor, durch das man die Burg betreten kann. Damit meine ich das mündliche Gebet nicht minder als das Gebet im Geiste; denn um Gebet zu sein, bedarf beides der Ehrfurcht und Andacht. Ein Gebet, bei dem man nicht darauf achtet, mit wem man redet und was man erbittet, wer der Bittsteller ist und wer der Angeflehte, das nenne ich kein Gebet, mag man dabei auch noch so viel die Lippen bewegen. Wird manchmal, auch wenn man nicht mit dieser Aufmerksamkeit dabei ist, dennoch ein Gebet daraus, so nur deshalb, weil man bei anderen Gelegenheiten die nötige Andacht aufgebracht hat. Doch wenn jemand gewohnt ist, mit der Majestät Gottes so zu reden, als spreche er mit seinem Sklaven, ohne darauf zu schauen, ob er unrecht rede, sondern einfach so daherschwatzt, was ihm in den Mund kommt und was er von früher auswendig weiß, so halte ich das für kein Gebet, und Gott verhüte, dass irgendein Christ es dafür halte. Ich hoffe auf Seine Majestät, Schwestern, dass dies unter euch nicht geschehe; denn ihr seid es ja gewohnt, euch mit innerlichen Dingen zu befassen. Das ist ein recht gutes Mittel, um nicht in solchen Schwachsinn zu verfallen.“

Die Botschaften von Sievernich  

Die Muttergottes am 05.03.2001: „Liebe Kinder, euch ist eine irdische Zeit des Fastens und der Buße gegeben. Nutzt diese Zeit, findet zu meinem Sohn. Gerne bin ich euch behilflich. Ich will eure Pforte sein, das Tor, durch das ihr zu meinem göttlichen Sohn gelangt. Ich bin die Pforte, mein göttlicher Sohn ist euer Weg!

Seht, ich gab euch einen Hinweis, so ist es der Wille meines göttlichen Sohnes, dass ihr das Wirken des Heiligen Geistes, das Heilswirken, annehmt. Sprecht die Gebete, die in meinem Sohne sind und von meinem Sohn euch geschenkt wurden.

Es ist an der irdischen Zeit, euch zum Heilsgebet zu versammeln. Ich werde euch selbst beistehen und mit euch bitten.“

Der hl. Erzengel Gabriel am 14.02.2005: „Die Himmelskönigin wünscht, dass ihr fastet und betet! Eure Bitten werde ich ihr vortragen. Unser Himmelskönig wird euch Sein Heil schenken.“

Der hl. Erzengel Gabriel am 07.03.2005: „Betet, opfert, tut Buße!“

„Ewiger Vater, ich opfere Dir auf den Leib und das kostbare Blut Deines über alles geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, damit alle Gleichgültigkeiten gegen das Allerheiligste Sakrament gesühnt werden.“  

Zeugnisse von Sievernich  

Eucharistisches Zeichen vom 6. Februar 2006

Auch ich habe am 6. Februar während der Aussetzung des Allerheiligsten in der Monstranz auf dem Altar Bilder in der Hostie gesehen. Ich sah die Hostie wie eine dreidimensionale 'Vitrine' mit einem dunkelgrau gefärbten Hintergrund und einer weißen plastischen, wie aus Elfenbein geformten Ge­stalt im Vordergrund. Die Figur habe ich zunächst als kleinen Jungen wahrgenommen. Sichtbar war der Oberkörper, bekleidet mit einem weißen Gewand und einer runden, dunklen Stelle über dem Kopf, die einen Heiligenschein oder eine Krone darstellen könnte. Die Arme und Hände waren leicht seitlich nach vorne gestreckt. Ab und zu wandelte sich das Bild in die Silhouette einer Madonna in der typischen Ikonenhaltung, d.h. ein Bild des Oberkörpers mit leicht seitlich geneigtem Kopf, undeutlich etwas in Ihrem Arm haltend. Das Madonnenbild habe ich zwei- bis dreimal wahrgenommen, es wandelte sich schließlich immer wieder in die Darstellung des Jungen zurück. Als der Priester die Monstranz berührte, um sie weg zu nehmen, verschwand das Bild augenblicklich und ließ eine klare weiße Hostie zurück. Mein Vater hat neben mir das gleiche Bild des Kindes, nicht aber der Madonna gesehen. Ich bin immer noch erstaunt, dass einige der umstehenden Menschen vergleichbare Bilder, andere wiederum gar nichts gesehen haben.

Ich bin erfüllt mit Gefühlen von Freude, Glück und tiefer Dankbarkeit nach Hause gefahren. Obwohl ich von derartigen Erlebnissen in Sievernich auch aus meinem näheren Umkreis gehört hatte, habe ich nie erwartet, selbst ein solches Zeugnis wahrnehmen zu dürfen! C.W., Köln  

Zeugnis vom 6. Februar 2006

Am 6. Februar 2006 habe ich am Gebetstag in Sievernich teilgenommen. Ich möchte bekannt geben, dass ich zwar nichts Konkretes erkennen konnte, aber dass während der Anbetung der ganze Altar gleichsam vibriert hat und mir die Hostie in der Monstranz nicht weiß, sondern in verschiedenen Grautönen schien. Die große Christusfigur oben bewegte sich zwar nicht eindeutig, es war aber, als ob sie jeden Moment zu schreiten anfangen wollte, also irgendwie in beginnender Bewegung wie beim Schreiten.

Ich dachte mir noch, ich hätte mich wegen der bewegenden Atmosphäre rundherum wohl getäuscht, als ich aber später während und nach der Messe die Christusfigur genau ansah, bewegte sie sich eindeutig nicht, nicht einmal in Andeutung; eben eine richtige Statue (im Unterschied zu vorher).

K. H., Brüssel  

Zeugnis vom 2. Februar 2003

Heute möchte ich von meinem Erlebnis in der Kirche in Sievernich berichten: Es war am 2. Februar 2003 (Mariä Lichtmess). Nach der Hl. Messe kam ich an der Muttergottes-Statue (Fatima-Muttergottes) vorbei. Da stand die Muttergottes lebensgroß rechts hinter der Kniebank und lächelte. Ich habe es nicht direkt verstanden und daher nicht gleich als Vision eingeordnet. Ich konnte immer nur denken, und sagte dies auch innerlich immer wieder: „Hat diese Muttergottes ein wunderschönes Lächeln. Hast du das noch nie gesehen. Aber ich habe doch diese Statue schon oft gesehen. Bin ich denn so dumm, dass mir nie aufgefallen ist, wie herrlich dieses Lächeln ist. Es war unbeschreiblich - wenn ich es dennoch versuche zu erklären, so kann es nur hinter jeder Wirklichkeit zurückbleiben. Es war unendliche Liebe - Güte - Sanftmut - alles umfassende Liebe in diesem Lächeln. Schweigend stieg ich ins Auto und erzählte niemandem davon. Ja, ich hatte es noch nicht verstanden, dass dies eine Wirklichkeit war. Ich vergaß es zeitweise sogar, nahm mir jedoch vor, beim nächsten Mal mir die „Fatima-Muttergottes“ in Sievernich etwas genauer anzusehen. Immer wieder kam mir nur in den Sinn: „Wie kann man nur ein solches Lächeln - eine solch schöne Figur - nicht beachten."

Etwa 14 Tage später fuhren wir wieder in die Hl. Messe nach Sievernich. Diesmal schaute ich mir die Statue genau an. Dabei fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Sie stand ja viel weiter weg und war so klein. Als wir zurück zum Auto gingen, sagte ich laut vor mich hin: „Diesmal hat die Muttergottes aber nicht so schön gelächelt, wie an Mariä Lichtmess.  

Darauf sagte meine Schwester: „Hast du das auch gesehen?“ Sie wollte es nicht erzählen, weil sie Angst hatte, für verrückt erklärt zu werden. Als sie aber wusste, dass auch ich die Muttergottes gesehen habe, hat sie es gerne erzählt. Leider  kann sie es nicht mehr bezeugen, weil sie verstorben ist. Ich glaube, die Muttergottes wollte uns trösten und ermutigen. Meine Schwester ist im gleichen Jahr an Krebs gestorben und bei mir wurde am Ende des gleichen Jahres auch Krebs festgestellt.

Wenn heute jemand in meiner Gegenwart die Erscheinungen anzweifelt, kann ich nur erwidern: „Ich habe sie gesehen. Und niemand kann mir dieses Lächeln auslöschen. Ich kann es nicht beschreiben. Wenn ich es trotzdem versuche, ist es wirklich nur ein Versuch. Niemand - auch der noch so liebenswürdigste Mensch - kann ein solches Lächeln haben - unendlich pure Liebe - Güte - Sanftmut - Heiligkeit. „Die Muttergottes kommt wirklich, um uns zu trösten - und mit so mütterlicher Liebe zu umfangen, wie wir es uns nicht vorstellen können.

Es ist mir fast peinlich, noch ein weiteres Erlebnis anzuführen. Ich tue es nur, um gläubige Menschen hiermit zu ermutigen: Wir haben mit einer Gebetsgruppe in der Kirche gebetet. Beim Schlusslied erfasste mich eine unnatürliche Freude. Ich dachte nur - sie ist wieder da. Wir sangen das Lied: Maria breit den Mantel aus.

Diesmal sah ich nicht ihr Gesicht, sondern eine Frau - über dem Altar -, die einen Mantel öffnete, der immer größer wurde und sich an den Seitenwänden entlang ausbreitete -, so dass wir alle darin eingeschlossen waren.

Bei der zweiten Strophe, in der es heißt: ... dein Mantel ist sehr weit und breit, er deckt die ganze Christenheit - er deckt die weite breite Welt - ist aller Zuflucht und Gezelt. ... weitete sich ihr Mantel nach hinten in den Chorraum in einem wunderschönen Blau - und man konnte deutlich sehen, dass sich darunter eine Kugel abzeichnete.

Wir sollten nicht mehr gedankenlos beten oder singen -, sondern die Muttergottes wollte uns damit sagen, dass unsere Bitten bei ihr Gehör finden. Gott sei in ihr gelobt und gepriesen.  T. H., Mechernich-Kommern

Die Adressen der Zeugen liegen vor.  

Aufruf, Zeugnis zu geben

Wenn Sie außergewöhnliche Phänomene in Sievernich erlebt haben, besonders am 5. Dezember 2005, 2. Januar und 6. Februar 2006, so teilen Sie diese bitte unbedingt der Blauen Gebetsoase, Postfach 501108, 50971 Köln schriftlich mit. Schreiben Sie aber auch an Seine Exz. Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff, Klosterplatz 7, 52062 Aachen. Sie helfen damit dem Bischof, über Sievernich ein Urteil zu finden.

 

Dringender Gebetsaufruf für die Verwirklichung der Pläne des Himmels für Sievernich

Bitte beten Sie viel, dass sich der Wille des Himmels für Sievernich gegen alle Widerstände durchsetzen möge, zum Wohle der Menschen. Das gläubige Gebet ist eine gewaltige Macht, die nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.

 

 

 

Spendenkonto für das Geistliche Zentrum:

Förderverein KGZ Sievernich • Pax-Bank Köln • BLZ 37060193 • Konto-Nr. 31853010

Für Überweisungen aus dem Ausland:

BIC = GENODED1PAX; IBAN = DE20 3706 0193 0031 8530 10

 

Versand der Info rmationsblätter

Der Versand der Informationsblätter erfolgt in Zukunft monatlich an die Personen, die durch Spenden oder auf eine andere Art Interesse an einem häufigeren Versand bekundet haben. Alle anderen Personen erhalten die Infor­mations­blät­ter weiterhin vierteljährig. Personen mit E-Mail-Adresse werden mtl. Informiert. Falls Sie sich an den Versandkosten der Info rmationsblätter beteiligen wollen, überweisen Sie bitte Ihre Spende auf Konto:

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Für Überweisungen aus dem Ausland:

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Der jährliche Gebetsweg von
Düren-Gürzenich nach Sievernich

Am Montag der Karwoche, dem 10. April 2006, findet wieder der jährliche von der Gottesmutter gewünschte Gebetsweg von Düren nach Sievernich statt. Wir treffen uns um 10 Uhr vor dem Jugendheim von St. Johannes Evangelist in Düren-Gürzenich. Dort können Sie zuvor noch die Toiletten benutzen. Der Gebetsweg beginnt dann mit einer kurzen Andacht in der Kirche und endet mit dem monatlichen Gebetstag der Blauen Gebetsoase in Sievernich.

Die Kosten für die Busfahrt (von Siev. nach Gürz.) werden ca. 10 Euro pro Person betragen. Melden Sie sich bitte verbindlich an, indem Sie 10 € auf das Konto der Blauen Gebetsoase zahlen - nicht aber auf das Konto des Fördervereins. Jugendliche erhalten im Bus das Geld zurück. Sie können sich auch mündlich oder schriftlich bei der Blauen Gebetsoase, bei Herrn Hils oder bei Herrn Offermann anmelden. Eine Reservierungsgarantie kann aber nur den Personen gegeben werden, die die Fahrtkosten auf das Konto überwiesen haben.

 

Die nächsten Gebetstreffen in Sievernich:

Montag, 6. März und 10. April 2006,
also nicht am ersten Montag im April,
im Anschluss an den Gebetsgang.