Informationsblatt der Blauen Gebetsoase in Sievernich
„Die Innere Burg“ von der hl. Teresa von Avila
Das letztes großes Buch der hl. Teresa von Avila, „Die Innere Burg“ entwickelte sie aus einem einzigen gleichnishaften Bild: „Wie ich heute unseren Herrn anflehte, er möge durch mich reden - weil ich nichts zu sagen fand und nicht wusste, wie ich mit der Erfüllung dieser Aufgabe beginnen sollte -, da bot sich mir dar, was ich nunmehr sagen und als Fundament gebrauchen möchte: nämlich unsere Seele als eine Burg zu betrachten, die ganz aus einem Diamant oder einem sehr klaren Kristall besteht und in der es viele Gemächer gibt, gleichwie im Himmel viele Wohnungen sind. Denn wenn wir es recht betrachten, Schwestern, so ist die Seele des Gerechten nichts anderes als ein Paradies, in dem der Herr, wie er selbst sagt, seine Lust hat. . . Ich finde nichts, mit dem sich die große Schönheit einer Seele, ihre Weite und ihre hohe Befähigung vergleichen ließe. Und wahrlich, unsere Einsicht und unser Verstand - so scharfsinnig sie sein mögen - reichen schwerlich aus, sie zu begreifen, genauso wenig wie sie Gott sich auszudenken vermögen.“
Am 23. September 2004, also 422 Jahre nach ihrem Tod, greift die Heilige dieses Bild erneut auf, indem sie Manuela folgende Betrachtung diktiert:
„Siehe,
meine Freundin, Gott lässt den Sünder nicht in seiner Sünde als Gefangenen.
Ist es der freie Wille des Sünders, zu Gott, dem Herrn, zu finden und Ihn zu
suchen, wird er sich, wenngleich auch voller Schulden, auf den Weg begeben. Der
steinige und steile Weg führt ihn in seine Seele, die einer Burg gleich
beschaffen ist.
Verlange
nicht, was Gott nicht verlangt. Der Herr ist barmherzig, gütig, geduldig.
Zimmer für Zimmer erkundet der Beladene und wird sich seiner Erkenntnis gemäß
im Herrn wiederfinden. Viele Menschen betreten ein Zimmer, erkennen und finden
leicht den Weg in das weitere Zimmer, bis sie die Burg ganz erkundet haben.
Wiederum viele Menschen, die beladen sind, erkunden ein Zimmer und bleiben
hierin, bis ihre Erkenntnis sie nach langer Zeit weiterführt. Andere finden
Eintritt in das erste der Zimmer, betreten ein weiteres, gehen jedoch wieder in
das vorige Zimmer zurück und finden dort, was sie beim ersten Besuch nicht
vorgefunden haben, gleich ihrer Erkenntnis.
Die
Erkenntnis, von der ich spreche, ist stets das Erkennen im Ewigen, des Allmächtigen,
das Sichwiederfinden im Herrn, so, wie es Gottes Wille ist, dass Er sich in uns
wiederfindet. Du wirst den Beladenen nicht durch Zwang, Drohung oder Stürme auf
den Weg zu Ihm bringen. Allein, wenn du in Ihm lebst und Er in dir und du diese
Liebe lebst, wirst du den Beladenen auf den Weg der allmächtigen Liebe führen
können. Er, der Herr, liebt den Sünder, die Sünde jedoch verachtet Er.
Wirf
nicht mit Steinen auf den Beladenen, der schon schwer genug trägt. Öffne ihm
den Weg zum Allerhöchsten. Lege dem Beladenen den leichten Mantel der Wahrheit
und Liebe sacht auf seine Schultern. Dieser Mantel wird auf seinem Weg zu Gott
hin sein Gewand. Bedenke dies, meine Freundin.“
Alle
in Sievernich von der hl. Teresa von Avila offenbarten Gebete und
Betrachtungen, so auch diese hier angeführte Betrachtung,
finden Sie in der gerade neu erschienen Broschüre „Gebete und
Belehrungen von der Heiligen Teresa von Avila in Sievernich offenbart“.
Diese Broschüre erhalten Sie im Buchhandel oder beim FE-Medienverlag
GmbH, Friedrich Wirth Str. 4, 88353 Kisslegg, Tel. 07563-92007, Fax
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Seiten, Preis 2,00 €, ISBN:
3-928929-89-5
„Nach meiner Erfahrung sind das Gebet und die Andacht das Tor, durch das man die Burg betreten kann. Damit meine ich das mündliche Gebet nicht minder als das Gebet im Geiste; denn um Gebet zu sein, bedarf beides der Ehrfurcht und Andacht. Ein Gebet, bei dem man nicht darauf achtet, mit wem man redet und was man erbittet, wer der Bittsteller ist und wer der Angeflehte, das nenne ich kein Gebet, mag man dabei auch noch so viel die Lippen bewegen. Wird manchmal, auch wenn man nicht mit dieser Aufmerksamkeit dabei ist, dennoch ein Gebet daraus, so nur deshalb, weil man bei anderen Gelegenheiten die nötige Andacht aufgebracht hat. Doch wenn jemand gewohnt ist, mit der Majestät Gottes so zu reden, als spreche er mit seinem Sklaven, ohne darauf zu schauen, ob er unrecht rede, sondern einfach so daherschwatzt, was ihm in den Mund kommt und was er von früher auswendig weiß, so halte ich das für kein Gebet, und Gott verhüte, dass irgendein Christ es dafür halte. Ich hoffe auf Seine Majestät, Schwestern, dass dies unter euch nicht geschehe; denn ihr seid es ja gewohnt, euch mit innerlichen Dingen zu befassen. Das ist ein recht gutes Mittel, um nicht in solchen Schwachsinn zu verfallen.“
Die
Muttergottes am 05.03.2001:
„Liebe Kinder, euch ist eine irdische Zeit des Fastens und der Buße gegeben.
Nutzt diese Zeit, findet zu meinem Sohn. Gerne bin ich euch behilflich. Ich will
eure Pforte sein, das Tor, durch das ihr zu meinem göttlichen Sohn gelangt. Ich
bin die Pforte, mein göttlicher Sohn ist euer Weg!
Seht,
ich gab euch einen Hinweis, so ist es der Wille meines göttlichen Sohnes, dass
ihr das Wirken des Heiligen Geistes, das Heilswirken, annehmt. Sprecht die
Gebete, die in meinem Sohne sind und von meinem Sohn euch geschenkt wurden.
Es
ist an der irdischen Zeit, euch zum Heilsgebet zu versammeln. Ich werde euch
selbst beistehen und mit euch bitten.“
Der
hl. Erzengel Gabriel am 14.02.2005: „Die
Himmelskönigin wünscht, dass ihr fastet und betet! Eure Bitten werde ich ihr
vortragen. Unser Himmelskönig wird euch Sein Heil schenken.“
Der
hl. Erzengel Gabriel am 07.03.2005:
„Betet, opfert, tut Buße!“
„Ewiger
Vater, ich opfere Dir auf den Leib und das kostbare Blut Deines über alles
geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, damit alle Gleichgültigkeiten
gegen das Allerheiligste Sakrament gesühnt werden.“
Zeugnisse
von Sievernich
Eucharistisches
Zeichen vom 6. Februar 2006
Auch
ich habe am 6. Februar während der Aussetzung des Allerheiligsten in der
Monstranz auf dem Altar Bilder in der Hostie gesehen. Ich sah die Hostie wie
eine dreidimensionale 'Vitrine' mit einem dunkelgrau gefärbten Hintergrund und
einer weißen plastischen, wie aus Elfenbein geformten Gestalt im Vordergrund.
Die Figur habe ich zunächst als kleinen Jungen wahrgenommen. Sichtbar war der
Oberkörper, bekleidet mit einem weißen Gewand und einer runden, dunklen Stelle
über dem Kopf, die einen Heiligenschein oder eine Krone darstellen könnte. Die
Arme und Hände waren leicht seitlich nach vorne gestreckt. Ab und zu wandelte
sich das Bild in die Silhouette einer Madonna in der typischen Ikonenhaltung,
d.h. ein Bild des Oberkörpers mit leicht seitlich geneigtem Kopf, undeutlich
etwas in Ihrem Arm haltend. Das Madonnenbild habe ich zwei- bis dreimal
wahrgenommen, es wandelte sich schließlich immer wieder in die Darstellung des
Jungen zurück. Als der Priester die Monstranz berührte, um sie weg zu nehmen,
verschwand das Bild augenblicklich und ließ eine klare weiße Hostie zurück.
Mein Vater hat neben mir das gleiche Bild des Kindes, nicht aber der Madonna
gesehen. Ich bin immer noch erstaunt, dass einige der umstehenden Menschen
vergleichbare Bilder, andere wiederum gar nichts gesehen haben.
Ich
bin erfüllt mit Gefühlen von Freude, Glück und tiefer Dankbarkeit nach Hause
gefahren. Obwohl ich von derartigen Erlebnissen in Sievernich auch aus meinem näheren
Umkreis gehört hatte, habe ich nie erwartet, selbst ein solches Zeugnis
wahrnehmen zu dürfen! C.W., Köln
Zeugnis
vom 6. Februar 2006
Am
6. Februar 2006 habe ich am Gebetstag in Sievernich teilgenommen. Ich möchte
bekannt geben, dass ich zwar nichts Konkretes erkennen konnte, aber dass während
der Anbetung der ganze Altar gleichsam vibriert hat und mir die Hostie in der
Monstranz nicht weiß, sondern in verschiedenen Grautönen schien. Die große
Christusfigur oben bewegte sich zwar nicht eindeutig, es war aber, als ob sie
jeden Moment zu schreiten anfangen wollte, also irgendwie in beginnender
Bewegung wie beim Schreiten.
Ich
dachte mir noch, ich hätte mich wegen der bewegenden Atmosphäre rundherum wohl
getäuscht, als ich aber später während und nach der Messe die Christusfigur
genau ansah, bewegte sie sich eindeutig nicht, nicht einmal in Andeutung; eben
eine richtige Statue (im Unterschied zu vorher).
K.
H., Brüssel
Zeugnis
vom 2. Februar 2003
Heute
möchte ich von meinem Erlebnis in der Kirche in Sievernich berichten: Es war am
2. Februar 2003 (Mariä Lichtmess). Nach der Hl. Messe kam ich an der
Muttergottes-Statue (Fatima-Muttergottes) vorbei. Da stand die Muttergottes
lebensgroß rechts hinter der Kniebank und lächelte. Ich habe es nicht direkt
verstanden und daher nicht gleich als Vision eingeordnet. Ich konnte immer nur
denken, und sagte dies auch innerlich immer wieder: „Hat diese Muttergottes
ein wunderschönes Lächeln. Hast du das noch nie gesehen. Aber ich habe doch
diese Statue schon oft gesehen. Bin ich denn so dumm, dass mir nie aufgefallen
ist, wie herrlich dieses Lächeln ist. Es war unbeschreiblich - wenn ich es
dennoch versuche zu erklären, so kann es nur hinter jeder Wirklichkeit zurückbleiben.
Es war unendliche Liebe - Güte - Sanftmut - alles umfassende Liebe in diesem Lächeln.
Schweigend stieg ich ins Auto und erzählte niemandem davon. Ja, ich hatte es
noch nicht verstanden, dass dies eine Wirklichkeit war. Ich vergaß es zeitweise
sogar, nahm mir jedoch vor, beim nächsten Mal mir die „Fatima-Muttergottes“
in Sievernich etwas genauer anzusehen. Immer wieder kam mir nur in den Sinn:
„Wie kann man nur ein solches Lächeln - eine solch schöne Figur - nicht
beachten."
Etwa
14 Tage später fuhren wir wieder in die Hl. Messe nach Sievernich. Diesmal
schaute ich mir die Statue genau an. Dabei fiel es mir wie Schuppen von den
Augen. Sie stand ja viel weiter weg und war so klein. Als wir zurück zum Auto
gingen, sagte ich laut vor mich hin: „Diesmal hat die Muttergottes
aber nicht so schön gelächelt, wie an Mariä
Lichtmess.
Darauf
sagte meine Schwester: „Hast du das auch gesehen?“ Sie wollte es nicht erzählen,
weil sie Angst hatte, für verrückt erklärt zu werden. Als sie aber wusste,
dass auch ich die Muttergottes gesehen habe, hat sie es gerne erzählt. Leider
kann sie es nicht mehr bezeugen, weil sie verstorben ist. Ich glaube, die
Muttergottes wollte uns trösten und ermutigen. Meine Schwester ist im gleichen
Jahr an Krebs gestorben und bei mir wurde am Ende des gleichen Jahres auch Krebs
festgestellt.
Wenn
heute jemand in meiner Gegenwart die Erscheinungen anzweifelt, kann ich nur
erwidern: „Ich habe sie gesehen. Und niemand kann mir dieses Lächeln auslöschen.
Ich kann es nicht beschreiben. Wenn ich es trotzdem versuche, ist es wirklich
nur ein Versuch. Niemand - auch der noch so liebenswürdigste Mensch - kann ein
solches Lächeln haben - unendlich pure Liebe - Güte - Sanftmut - Heiligkeit.
„Die Muttergottes kommt wirklich, um uns zu trösten - und mit so mütterlicher
Liebe zu umfangen, wie wir es uns nicht vorstellen können.
Es
ist mir fast peinlich, noch ein weiteres Erlebnis anzuführen. Ich tue es nur,
um gläubige Menschen hiermit zu ermutigen: Wir haben mit einer Gebetsgruppe in
der Kirche gebetet. Beim Schlusslied erfasste mich eine unnatürliche Freude.
Ich dachte nur - sie ist wieder da. Wir sangen das Lied: Maria breit den Mantel
aus.
Diesmal
sah ich nicht ihr Gesicht, sondern eine Frau - über dem Altar -, die einen
Mantel öffnete, der immer größer wurde und sich an den Seitenwänden entlang
ausbreitete -, so dass wir alle darin eingeschlossen waren.
Bei
der zweiten Strophe, in der es heißt: ... dein Mantel ist sehr weit und breit,
er deckt die ganze Christenheit - er deckt die weite breite Welt - ist aller
Zuflucht und Gezelt. ... weitete sich ihr Mantel nach hinten in den Chorraum in
einem wunderschönen Blau - und man konnte deutlich sehen, dass sich darunter
eine Kugel abzeichnete.
Wir sollten nicht mehr gedankenlos beten oder singen -, sondern die Muttergottes wollte uns damit sagen, dass unsere Bitten bei ihr Gehör finden. Gott sei in ihr gelobt und gepriesen. T. H., Mechernich-Kommern
Die Adressen der Zeugen liegen vor.
Aufruf,
Zeugnis zu geben
Wenn
Sie außergewöhnliche Phänomene in Sievernich erlebt haben, besonders am 5.
Dezember 2005, 2. Januar und 6. Februar 2006, so teilen Sie diese bitte
unbedingt der Blauen Gebetsoase, Postfach 501108, 50971 Köln schriftlich mit.
Schreiben Sie aber auch an Seine Exz. Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff,
Klosterplatz 7, 52062 Aachen. Sie helfen damit dem Bischof, über Sievernich
ein Urteil zu finden.
Dringender
Gebetsaufruf für die Verwirklichung der Pläne des Himmels für Sievernich
Bitte
beten Sie viel, dass sich der Wille des Himmels für Sievernich gegen alle
Widerstände durchsetzen möge, zum Wohle der Menschen. Das gläubige Gebet
ist eine gewaltige Macht, die nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.
Spendenkonto
für das Geistliche Zentrum:
Förderverein
KGZ Sievernich • Pax-Bank Köln • BLZ 37060193
• Konto-Nr. 31853010
Für
Überweisungen aus dem Ausland:
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Versand der Informationsblätter erfolgt in Zukunft monatlich an die Personen,
die durch Spenden oder auf eine andere Art Interesse an einem häufigeren
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Falls Sie sich an den Versandkosten der
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Der
jährliche Gebetsweg von
Düren-Gürzenich nach Sievernich
Am
Montag der Karwoche, dem 10. April 2006, findet wieder der jährliche von der
Gottesmutter gewünschte Gebetsweg von Düren nach Sievernich statt. Wir
treffen uns um 10 Uhr vor dem Jugendheim von St. Johannes Evangelist in Düren-Gürzenich.
Dort können Sie zuvor noch die Toiletten benutzen. Der Gebetsweg beginnt dann
mit einer kurzen Andacht in der Kirche und endet mit dem monatlichen Gebetstag
der Blauen Gebetsoase in Sievernich.
Die
Kosten für die Busfahrt (von Siev. nach Gürz.) werden ca. 10 Euro pro Person
betragen. Melden Sie sich bitte verbindlich an, indem Sie 10 € auf das Konto
der Blauen Gebetsoase zahlen - nicht
aber auf das Konto des Fördervereins. Jugendliche erhalten im Bus das Geld
zurück. Sie können sich auch mündlich oder schriftlich bei der Blauen
Gebetsoase, bei Herrn Hils oder bei Herrn Offermann anmelden. Eine
Reservierungsgarantie kann aber nur den Personen gegeben werden, die die
Fahrtkosten auf das Konto überwiesen haben.
Die
nächsten Gebetstreffen in Sievernich:
Montag,
6. März und 10. April 2006,
also
nicht am ersten Montag im April,
im Anschluss an den Gebetsgang.