Informationsblatt der Blauen Gebetsoase
in Sievernich
Der Juli ist der Monat des kostbaren Blutes.
Die Kraft des Blutes Christi zeigte sich schon dadurch, dass es die Erlösung der Menschen bewirkte. „Er hat uns geliebt und uns abgewaschen von unseren Sünden in Seinem Blute.“ (Offb. 1,5) „Das Blut Jesu Christi, Seines Sohnes, reinigt uns von allen Sünden.“ (1. Joh. 1,7) Die Heiligen sind „rein gemacht im Blute des Lammes.“ (Offb. 7,14) „Das Blut des ersten Gerechten (Abel) schrie zum Himmel um Rache, das Blut des Erlösers ruft aber um Erbarmen.“ (hl. Gregor der Große) Die hl. Magdalena von Pazzi († 1607) sagt: „Die Aufopferung des heiligen Blutes Christi ist sehr kräftig, den erzürnten Gott zu versöhnen. Dadurch können wir viele Sünder bekehren und viele Seelen aus dem Fegefeuer befreien“; ferner: „Wenn jemand Gott dem Vater das Blut Christi aufopfert, so ist die Gabe so groß, dass Gott Vater nicht Schätze genug hat, um sie zu bezahlen.“ In einer Verzückung wurden ihr einmal die Seelen gezeigt, die sie durch Aufopferung des Blutes Christi bekehrt oder aus dem Fegefeuer befreit hatte. Die ehrw. Priorin Klara Moes von Luxemburg († 1895) behauptet, dass jene Armen Seelen, für die sie sich kraft des Blutes Christi beim himmlischen Vater verwendet hatte, dann wenigstens eine Viertelstunde von den Schmerzen des Fegefeuers verschont blieben. – Durch Verehrung des kostbaren Blutes Christi kann man also die Strafen Gottes mildern. 1848 floh Pius IX. infolge einer Revolution nach Gaeta. Dort verordnete er, dass in der ganzen katholischen Kirche am ersten Sonntag im Juli das Fest des Blutes Christi gefeiert werde. Und sieh, am gleichen Tage, wo diese Verordnung kundgemacht wurde, ergaben sich die Revolutionäre. – Durch Verehrung des Blutes Christi kann man vieler Gnaden teilhaftig werden und leichter die Seligkeit erlangen. „Die Wunden Christi sind die Pforten des Himmels; aus „ihnen strömt nicht nur ein Blutstrom, sondern auch ein Gnadenstrom im Blute.“ (hl. Bonaventura) „Das Blut Christi ist der Schlüssel zum Paradies, denn im Leiden Christi wurde durch den Preis Seines Blutes der lang verschlossene Himmel geöffnet.“ (hl. Hieronymus) Wie unser leibliches Leben vom Blute abhängig ist, so ist auch unser geistiges Leben, die Erreichung der ewigen Seligkeit, vom Blute abhängig.“ (hl. Theresia von Avila)
Zur Verehrung des kostbaren Blutes Christi eignet sich namentlich der Monat Juli und jener Augenblick der Hl. Messe, wo bei der Wandlung der Kelch emporgehoben wird.
Gleichwie im Juni das Herz Jesu verehrt wird, weil in diesem Monate die wichtigsten Offenbarungen über das Herz Jesu der hl. Margareta Maria Alacoque zuteil geworden sind, so gilt der Juli der Verehrung des Blutes Christi ...
(Auszug aus dem Katholischen Volks-Katechismus von Spirago)
Der Himmel wünscht in Sievernich
ein Geistliches Zentrum
Wiederholt bittet die Muttergottes, dass in Sievernich ein Geistliches Zentrum erbaut wird.
Auch Jesus selbst drängt auf die Errichtung eines Geistlichen Zentrums. Am 19.05.2003 erscheint Er in der Hostie und spricht zu Manuela.
„... Reicht Mir die Hand, reicht sie Mir heute. Dieser Ort ist Mir und Meiner Mutter vorbehalten. Ich will, dass Menschen an diesem Ort ein Zentrum errichten, welches der Kirche, Meinem Leib, und somit Mir dient. Dient dem Vater im Himmel, Mir, dem Sohn, und Seiner Mutter treu und redlich. Dort soll geschehen, was Ich euch lehrte, was euch die Kirche sagt. ...“
Am 2. Juni 2003 bittet die Muttergottes nochmals:
„Ich wünsche es so, mein Sohn Jesus wünscht es. Ich wünsche ein Zentrum des Glaubens an diesem Ort. Satan wird seine Wut zum Ausdruck bringen. Ich bin bei euch.“
Die zwei Quellen der katholischen Glaubenslehre
1. Die heilige Überlieferung
2. Die heilige Schrift
Die sechs Grundwahrheiten unseres heiligen Glaubens
1. Es ist ein Gott.
2. Gott ist ein gerechter Richter, der das Gute belohnt und das Böse bestraft.
3. In Gott sind drei Personen: der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
4. Die zweite göttliche Person ist Mensch geworden, damit er uns am Kreuz erlöse und ewig selig mache.
5. Die Seele des Menschen ist unsterblich.
6. Ohne die Gnade Gottes können wir nicht selig werden.
Die zwei Hauptarten der Gnade
1. Die heiligmachende Gnade
2. Die helfende Gnade
Die zwei Gebote der Liebe
1. Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzem Herzen, aus deiner ganzen Seele, aus deinem ganzen Gemüte und aus allen deinen Kräften.
2. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Die zehn Gebote Gottes
Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Sklavenhaus, aus Ägypten, herausgeführt hat.
1. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
2. Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren.
3. Gedenke, dass du den Sabbat heiligst.
4. Du sollst Vater und Mutter ehren, auf dass es dir wohl ergeht und du lange lebst auf Erden.
5. Du sollst nicht töten.
6. Du sollst nicht die Ehe brechen.
7. Du sollst nicht stehlen.
8. Du sollst kein falsches Zeugnis von dir geben wider deinem Nächsten.
9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Mann oder Frau.
10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut.
Die fünf Gebote der Kirche
1. Du sollst an Sonn- und Feiertagen der heiligen Messe andächtig beiwohnen.#
2. Du sollst deine Sünden jährlich wenigstens einmal beichten.
3. Du sollst wenigstens zur österlichen Zeit sowie in Todesgefahr die heilige Kommunion empfangen.
4. Du sollst die gebotenen Feiertage halten.
5. Du sollst die gebotenen Fasttage halten.
Die sieben Sakramente
1. Die heilige Taufe 2. Die heilige Firmung 3. Die heilige Eucharistie 4. Die heilige Beichte 5. Die heilige Krankensalbung 6. Die heilige Priesterweihe 7. Die heilige Ehe
Die sieben Gaben des Heiligen Geistes
1. Weisheit 2. Verstand
3. Rat 4. Stärke 5. Erkenntnis
6. Frömmigkeit 7. Gottesfurcht
Die zwölf Früchte des Heiligen Geistes
1. Liebe 2. Freude
3. Friede 4. Geduld 5. Freundlichkeit
6. Güte 7. Langmut 8. Sanftmut 9. Treue 10. Bescheidenheit 11.
Selbstbeherrschung 12. Keuschheit
Die sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit
1. Die Hungrigen speisen
2. Die Durstigen tränken
3. Die Nackten bekleiden
4. Die Fremden beherbergen
5. Die Gefangenen besuchen
6. Die Kranken besuchen
7. Die Toten begraben
Zum Tod von Pfarrer Kleemann
Heribert Kleemann, geboren am 24.4.1950 in Mönchengladbach, studierte als Priesterkandidat des Bistums Aachen Theologie in Bonn und München und wurde nach Besuch des Aachener Pastoralseminars am 3.7.1976 in Stolberg zum Priester geweiht. Er war zuerst für kurze Zeit Kaplan an St. Michael in Schwalmtal-Waldniel, dann von September 1976 bis August 1980 Kaplan an St. Lambertus in Erkelenz, wurde dann noch einmal für ein Jahr zum Weiterstudium beurlaubt, wirkte danach als Kaplan an St. Anna in Düren und an St. Clemens in Viersen-Süchteln. Im November 1983 wurde er zum Pfarrer an St. Cyriakus in Düren-Niederau ernannt. Von April 1984 bis zu seinem tragischen Unfalltod am 19.6.2004 leitete er als Pfarrer die Pfarrgemeinden St. Johann Baptist in Vettweiß-Sievernich und St. Mariä Himmelfahrt in Vettweiß-Disternich.
Die feierlichen Exequien sind am Freitag, dem 2.7.2004, um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Gereon in Vettweiß. Die Beisetzung erfolgt in aller Stille.