Informationsblatt der Blauen Gebetsoase
in Sievernich
Über den Sinn des Lebens und das wahre Glück
Die Fragen, die den Menschen wahrscheinlich am meisten beschäftigen, sind die nach dem Sinn des Lebens auf Erden und die nach dem wahren Glück. Eigentlich kennt der Kern unserer Seele schon die Antworten. Wieso denn stellen wir uns diese Fragen? Weil die Antwort unserem Bewusstsein verborgen wurde, als der Mensch durch den Sündenfall die wahre Heiligkeit verlor. Mit der Erbsünde ist ein Schleier über den wahren Zweck des menschlichen Lebens gefallen.
Jesus sagt im Evangelium, dass derjenige, der, um Ihm zu folgen, auf weltliche Dinge verzichtet, diese Dinge hundertfach zurückbekommt und ewiges Leben erhalten wird. Diese Worte zeigen uns den wahren Zweck des Lebens auf Erden: ALLES an Gott zu orientieren, zu Diensten von Gottes Heilsplan (des Göttlichen Planes zur Erlösung der Seelen vom Bösen). Der Ewige Vater hat uns den Schlüssel zu Seinem Heilsplan in dem Leben Seines Sohnes auf Erden gezeigt: Jegliches Leiden ausdrücklich Gott als Opfer der Versöhnung für die Sünden aufzuopfern, erwirkt die Erlösung von Seelen.
So wie Gott einen Plan mit der Menschwerdung Seines Sohnes Jesus hatte, so hat Er ebenfalls mit jedem von uns einen Plan. Jeder Mensch wird mit einer bestimmten Aufgabe geboren, einem Auftrag, den Gott ihm für dieses Leben gibt. Der Mensch kann nur glücklich sein, wenn seine Seele empfindet, dass sein Leben in einer solchen Richtung verläuft, dass sich dieser Plan seiner Verwirklichung nähert. Wir werden aber nicht “mit leeren Händen” in die Welt geschickt, um unsere Aufgabe zu erfüllen: jeder von uns erhält von Gott bestimmte Gnaden und Gaben, die wir nutzen müssen, um unser Ziel zu erreichen. Das Ziel heißt: unseren Beitrag zur Erfüllung von Gottes Heilsplan liefern, damit die Menschheit ihre ursprüngliche Heiligkeit zurückerobern kann und Gottes Reich auf Erden gegründet werden möge. Jesus war der Messias, der Gesandte Gottes, der kam, um der Menschheit das Kommen von Gottes Reich auf Erden zu verkünden. Er hat uns mit Seinen Predigten (dem Evangelium, das die eine und einzige Wahrheit Gottes lehrt) und dem Vorbild Seines Lebens und Seinem Leiden zu Diensten von Gottes Heilsplan gelehrt, wie jede(r) von uns seinen/ihren Beitrag dazu zu leisten hat.
Gottes Plan mit uns hat nie etwas mit weltlichen, materiellen Zielsetzungen zu tun. Als Gott die Erde schuf und nachher den Menschen, um die Erde zu bevölkern, wurde es dem Menschen erlaubt, alles auf Erden zu gebrauchen, um seine Lebensbedürfnisse zu befriedigen. Der Mensch hat sich jedoch durch die Einflüsterungen des Bösen verblenden lassen. Die Dinge, die als Mittel gedacht waren, sind zu Zielsetzungen an sich geworden: der Mensch strebt nicht länger die schlichte Befriedigung seiner Bedürfnisse an, er setzt sich die Mittel zu dieser Befriedigung zum Ziel an sich, um sich Reichtum und hohes Ansehen zu erwerben und seinen Mitmenschen zu beherrschen.
Die Seele aber empfindet darüber Unfrieden; denn in ihr lebt immer noch ein Kern der ursprünglichen Heiligkeit, welcher die Seele fühlen lässt, dass der Mensch sich im Alltagsleben von Gott trennt, indem er das Materielle zum Ziel seines Lebens macht. Das wahre Ziel des Lebens, nämlich die Erfüllung unserer Aufgabe zugunsten der Verwirklichung des Göttlichen Heilsplans, wird nicht mehr beachtet. Das sich dadurch in der Seele entwickelnde Gefühl des Unfriedens ist, was wir “nicht glücklich sein” nennen. Sehr oft ist dieses Gefühl so nebelhaft, dass der Mensch selber nicht genau weiß, was ihm eigentlich fehlt und wieso er sich “nicht ganz wohl fühlt”.
Das Alltagsleben verblendet uns in Bezug auf den wahren Grund und den wahren Zweck unserer Existenz, insbesondere sobald unser Kreuz schwer wird. Ein Leben ohne Kreuz ist unmöglich. Jeder Mensch hat seinen Teil der Gesamtschulden der Menschheit gegenüber der Göttlichen Gerechtigkeit zu zahlen. Diese Schulden haben sich infolge der Erbsünde und der Gesamtheit der von allen Menschen seitdem begangenen Sünden angesammelt. Viele unangenehme Ereignisse werden durch die Kräfte der Finsternis herbeigeführt. Weshalb erlaubt Gott es, dass sie erfolgen? Weil bestimmte Rückschläge für das Wachstum unserer Seele oder anderer Seelen notwendig sind und weil das Leiden für die Erlösung der Welt notwendig ist.
Wenn der Mensch nicht betet, schreitet Gott nicht ein; denn Er hat jedem von uns einen freien Willen gegeben und beeinträchtigt diesen nie. Wenn der Mensch betet, kann er erhört werden. Wenn die Erhörung nicht (oder nicht kurzfristig) erfolgt, heißt das, dass eine längere Opferung notwendig ist. Weshalb das so ist, ist ein Göttliches Mysterium, in das dem Menschen gewöhnlich keine Einsicht gewährt wird. In diesem Falle können wir unserem Opfer mehr Glanz verleihen, indem wir versuchen, unser Leiden in einem Geist der Hingabe, der Bejahung und womöglich des Frohmuts zu tragen.
Einer der Schlüssel zu einem heiligen Leben ist die folgende Einstellung: stellen wir uns bei jeder unserer Handlungen, bei jedem Wort, bei jedem Gedanken und bei jeder Anstrebung die Frage: “Kann dies Früchte für die Gründung von Gottes Reich einbringen?” Je öfter wir diese Frage bejahend beantworten können, umso schneller wächst in uns die Heiligkeit, tragen wir zur Verwirklichung unserer Aufgabe auf Erden bei und leisten wir der Erlösung von Seelen Vorschub.
Erinnern wir uns noch einmal an das Wort Jesu, wo Er sagt, dass derjenige, der Opfer bringt, um Ihm zu folgen, das Hundertfache zurückbekommt und ewiges Leben erhalten wird. Der Mensch folgt Jesus, indem er seine weltlichen Bedürfnisse zweitrangig macht, um durch seine Opferungen, seine Buße, die Abtötung seiner Wünsche und sein Gebet seinem Nächsten beizustehen, und indem er sich selbst und sein ganzes Leben an Gott aufopfert, zum Beispiel durch eine totale Weihe an die Heilige Jungfrau Maria.
Jedes Mal, wenn wir die vorerwähnte Frage bejahend beantworten können, tragen wir zum wahren Glück in unserer Seele bei, einem Gefühl von stiller Freude, von Herzensfrieden trotz aller Leiden; denn eine Seele, die diesen Schlüssel zur Heiligkeit wirklich gebraucht, lebt in Einheit mit Gott. Diese Seele ist sich wieder des wahren Sinns des Lebens bewusst geworden, der Aufgabe, die sie auf dieser Welt zu erfüllen hat: ihrer Berufung. Die Berufung ist vom Vater in sie gelegt. Sie ist sich ihrer bewusst geworden, indem sie sich dem Heiligen Geist geöffnet hat, und sie hat sie durch die Nachfolge des Sohnes, Jesu Christi, gestaltet. Letzteres kann die Seele in sehr fruchtbarer Weise tun, wenn sie dem unaussprechlich mächtigen Vorbild unserer himmlischen Mutter Maria nachfolgt.
Der Mensch lebt nicht aus eigener Kraft. Alles Leben kommt aus Gott. Aus diesem Grunde lässt sich sagen, dass die Seele aus sich selbst nichts tut, nichts sagt, nichts denkt, nichts fühlt und nichts wünscht. Die Seele ist wie ein Ast an einem Baum: sie bekommt nur Blüten und trägt nur Blätter und Früchte, weil sie aus dem Baumstamm der Göttlichen Liebe heraus ernährt wird, der unaufhörlich mit Göttlicher Nahrung aus dem Boden durchströmt wird. Der Boden ist das Herz Gottes.
Hat die Seele denn keinen Anteil an allem, was sie tut, sagt, denkt, fühlt und wünscht? Freilich, den hat sie durchaus: in der Art und Weise, wie sie ihren freien Willen benutzt. Falls dem nicht so wäre, würde die Seele keine einzige Verantwortung für ihre Handlungen tragen, hätte sie in der Stunde ihres Urteils keinen einzigen Verdienst noch irgendwelche Schuld, könnte sie nicht sündigen und könnte sie auch nicht heilig werden: alle ihre Handlungen und Unterlassungen und die ganze Heilslage der Seele wäre dann von der Willkür Gottes abhängig.
Dem ist nicht so. Wenn Jesus sagt: ‘Ohne Mich könnt ihr nichts tun’, meint Er damit, dass alle Kraft von Gott kommt. Die Art und Weise, wie diese Kraft Anwendung findet, wird aber durch den Gebrauch des freien Willens bestimmt. Aus diesem Grunde ist nicht Gott für die Sünde, das Elend und den Verfall der Welt verantwortlich, sondern die Seelen, in dem Ausmaß, wie sie ihren freien Willen dazu gebrauchen, Handlungen zu vollbringen, die nicht dem Willen Gottes entsprechen.
Gottes Wille ist die Quelle allen Glücks. Sobald die Seele ihren freien Willen in allem dem Willen Gottes angleicht, erbt sie die Fülle des Göttlichen Lebens und des wahren Glücks.
Maria ist den Seelen diesbezüglich vorangegangen. Aus diesem Grunde hat Sie Gott den Seelen zur Königin, zur Herrin und zum Vorbild gegeben. Maria ruft jede Seele dazu auf, sich Ihr total zu weihen, damit Sie in ihr das Wunder der Wunder vollziehen kann: die Umgestaltung ihres freien Willens zu einer genauen Kopie des Göttlichen Willens, der Quelle aller Heiligkeit ist, damit sie ihr Lebensziel dadurch erreichen möge, dass sie Gottes Werke so tut, wie Jesus und Seine Mutter sie getan haben.
Wer den wahren Sinn des Lebens entdecken will, muss sich aus der Verblendung der weltlichen Bedürfnisse loslösen, damit der Geist Gottes ihn seiner Berufung bewusst machen kann. Sein Erbe wird sein: das ewige Leben im Himmel und das wahre Glück noch während dieses irdischen Lebens. Der königliche Weg zu dieser Herrlichkeit ist der der totalen Weihe an Maria und durch Maria an Gott. Schenken wir sich Ihr total, bedingungslos und für ewig und sprechen wir diese Weihe Ihr gegenüber täglich aus.
Quelle: http://www.kathwahrheit.de
Betrachtung über das Leiden – Freitag, 17.06.05
Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila:
„Die dem Herrn nahe sind und sich Seiner Liebe erfreuen, werden von Ihm Leiden auferlegt bekommen, - nicht des Leidens an sich wegen. Das Leiden als solches wäre sinnlos. Es ist für den Menschen nicht erstrebenswert.
Sie vereinen sich mit dem Gekreuzigten, und Seiner Leiden wegen werden sie mit Ihm leiden. Sie leiden für diejenigen, die fern von Ihm in der Sünde leben. Sie leiden, damit jene lauen und gottfernen Menschen und solche, die im geistlichen Leben den Herrn immerfort beleidigen, erlöst werden. Der Auferstandene wird ihnen die Erlösung schenken: Die Erlösung der Leidenden Seiner Liebe und der Sünder Seiner Barmherzigkeit wegen.
Der Immaculata-Brunnen
Am 4. August 2008, dem Tag des Gebetstreffens ist von einer Fachfirma in Sievernich hinter dem Pfarrhaus mit einer riesigen „Bohrmaschine“ der Brunnen genau an der von der Gottesmutter gewünschten Stelle gebohrt worden. (Bei der bisherigen Bohrung handelte es sich nur um eine Probebohrung.)
„Gehe an die Stelle, an der ich dir die Geheimnisse schenkte. Dort errichte einen Brunnen. Tief in der Erde wirst du Wasser finden, was den Leidenden Linderung schenkt.“ (04.07.2005) Diese Worte sind eingetroffen: Tief in der Erde unter einer dicken Lehmschicht trafen die Arbeiter auf Wasser.
Am selben Tag, legte eine Beterin folgendes Zeugnis ab: Zu Beginn der Bohrung kam Sie ungeplant zur Bohrstelle, als die Riesenspindel gerade in das Erdreich eindrang. Sie spürte, dass Sie 5 Ave beten solle. Während des Gebets sah sie dann mitten im Durcheinander unmittelbar vor der Bohrspindel die Gottesmutter. Sie lächelte und hatte die Arme wie zum Friedensgruß ausgebreitet.
„Satan wird seine Wut zum Ausdruck bringen. Ich bin bei euch.“ (02.06.2003) Auch diese Worte sind eingetroffen. Kurz nach Erledigung dieser Bohrung explodierte beim nächsten Auftrag dieses Unternehmens dieselbe Maschine auf ganz ungewöhnliche Weise, so dass sie völlig zerstört wurde. Wie durch ein Wunder kamen die Arbeiter nicht zu Schaden.
Was ist das Allerheiligste?
„Die Eucharistie ist unser schönster Schatz. Sie ist das Sakrament par excellence. Sie führt uns vor allem in das ewige Leben ein. Sie enthält das ganze Geheimnis unseres Heiles. Sie ist die Quelle und die Spitze des Tuns und des Lebens der Kirche, wie das Zweite Vatikanische Konzil uns erinnert hat […]. Die Eucharistie ist nicht nur ein Mahl unter Freunden. Sie ist Geheimnis des Bundes.“
Papst Benedikt XVI. in
seiner Predigt am
Eucharistischen Weltkongress in Québec
6. Kreuzwallfahrt am 20. Sept. 2008
zum Wundertätigen Heiligen Kreuz von Kranenburg. Im Zeichen des Kreuzes beten wir um Gottes Erbarmen zu erflehen zur Rettung der ungeborenen Kinder und Wiedererlangung der christlichen Grundwerte; denn unser Vaterland ist in großer Gefahr.
Beginn 14:30 Uhr, Wallfahrtskirche Krahnenburg Ndrh., Kreuzweg, Sühnerosenkranz, Kreuzamt, Sakramentsandacht zum Hlgst. Herzen Jesu; Ende ca. 19 Uhr
Veranstaltet vom: „Marianisches Gebetsapostolat Niederrhein Krefeld“
Einladung zum Einkehrtag der Blauen Gebetsoase
Ende September wird wie in den vergangen Jahren wieder ein Einkehrtag stattfinden. Alle Beter sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Freiwillige Spenden sind erwünscht.
Thema des Einkehrtages: Was heißt es, zu glauben?
Geistlicher Leiter: Pater Dr. Georg Hülsenbeck von den Legionären Christi
Ort: Pfarrzentrum St. Peter in 53909 Zülpich (sofort an der Pfarrkirche); Zeit:
Samstag, den 27.09.2008, um 14.00 Uhr
Beichtgelegenheit (Beichtgespräch) möglich
Anmeldung: Herr Offermann Tel.02252 950127