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Geistlicher Impuls

Es ist ein großes Geschenk, dass es das Kirchenjahr gibt! Man stelle sich vor: es gibt fast jeden Tag einen Heiligen oder Seligen, an den die Kirche denkt und da gibt es viele kleinere oder größere Festtage. Das Kirchenjahr ist mehr als „nur“ vier verschiedene Jahreszeiten!

Mit Freude schauen wir so im Monat März auf zwei Hochfeste und möchten ihre Bedeutung genauer in den Blick nehmen; einmal das Hochfest des Hl. Josephs und das Hochfest der Verkündigung des Herrn.

Da ist zunächst der 19. März, das Hochfest des Hl. Josefs, des Bräutigams der Gottesmutter Maria. Vieles ist über den Hl. Joseph schon gesagt und geschrieben worden. Fassen wir die wichtigsten Begebenheiten und Ereignisse seines Lebens kurz zusammen: Wir wissen, dass er in Nazaret, im 1. Jh. n. Chr. geboren wurde und dass er von Beruf Zimmermann war. Joseph verlobte sich dann mit dem jungen Mädchen Maria. Aber vor der Hochzeit empfing Maria ein Kind, noch bevor sie als Eheleute zusammen gekommen waren; und so wollte sich Joseph zunächst in aller Stille von Maria trennen. Da erschien dem Joseph im Traum aber ein Engel und macht Joseph das Wirken Gottes in der auf wundersame Weise geschehenen Empfängnis des Kindes deutlich. Von diesem Tag an lebten Maria und Joseph – so sagt es die Kirche – in jungfräulicher Ehe miteinander. Als das Kind dann in Betlehem zur Welt kommt, erhält es den Namen Jesus. Joseph flieht auf Rat eines Engels mit der Mutter und dem Kind nach Ägypten. Als die Gefahr, die durch König Herodes ausging, durch dessen Tod gebannt ist, kehrt Joseph mit Maria und Jesus nach Nazaret zurück. Und wir können annehmen, dass Joseph seinen Sohn Tag für Tag sah, ihm im Glauben der Väter heranzog und dass Jesus sicherlich auch vieles vom Handwerk seines Vaters gelernt hat.

Das Leben des Hl. Josephs war ein schlichtes, aber in vielerlei Hinsicht ein treues und daher sehr gutes Leben. Treu verhielt er sich gegenüber seiner Verlobten, gerade auch in für ihn sicherlich sehr schwer begreifbaren Situationen. Und treu war Joseph auch Gott gegenüber. Dass Joseph zweimal den Boten Gottes vertrauen konnte, dass er befolgte, was Gott ihm durch die beiden Engel auftrug, ist sicherlich nur deswegen von Joseph zu erfüllen gewesen, weil er Tag für Tag schlicht, fromm und Gottes Geboten gegenüber treu gelebt und gehandelt hat. Erst wer durch die „Schule des Alltags“ geht, gerade im Alltag - mit seinen immerwährenden Mühen und Wiederholungen - Gott nicht aus dem Blick verliert, ihm schlicht und fromm die Treue hält, der wird erst auf Dauer durchlässiger für neue und größere Anrufe Gottes. Das ist ein Aspekt, den wir vom Hl. Joseph lernen können.

Ferner ist nochmals das schöne Wort aus der Hl. Schrift geistlich auch für uns zu erschließen. Es heißt von Joseph: „und nahm seine Frau (= Maria) zu sich“ (Lk 1,24). Das ist eine Einladung an uns, es ähnlich zu machen: Holen wir geistlich Maria immer wieder neu zu uns. Wenn wir das tun - natürlich immer mit der Perspektive, dass im Zentrum unseres Glaubens Jesus Christus steht - dann werden wir folgendes merken: sobald wir Maria „zu uns holen“, sie ganz konkret einladen, in dieser oder jener Situation dabei zu sein, wenn wir sie bitten – mit ihr zusammen - in Geduld und Liebe den Alltag und auch Schweres in unserem Leben durchzustehen, dann wird uns der innere Frieden immer wieder neu geschenkt werden.

„Wenn nichts mehr geht, dann geht Maria, dann geht‘s mit Maria“ – so ist einmal gesagt worden.

Man ist sich nicht so sicher, weshalb das Fest des Hl. Josephs am 19. März gefeiert wird. Möglicherweise liegt der Grund in der zeitlichen Nähe dieses Tages zum 25. März; oder aber es liegt daran, dass früher, im alten Rom am 19. März das Fest der Minerva, der Göttin der Handwerker, gefeiert wurde und so eine „Parallele“ zum Handwerker Joseph entstand.

Wie dem auch sei: das Fest des Hl. Joseph ist sozusagen eine „Vorfeier“ für das wunderbare „Hochfest der Verkündigung des Herrn“. Es ist doch seltsam: mitten in der österlichen Bußzeit strahlt das Licht von Weihnachten auf! Und machen wir uns neu bewusst, dass in der Menschwerdung des göttlichen Wortes, in der Fleischwerdung des Gottessohnes, das zentrale Geheimnis unseres christlichen Glaubens liegt!

„Den Erde, Meer und Firmament verehren, loben beten an, der die drei Reiche trägt und lenkt, ihn birgt Mariens reiner Schoß.

Dem Sonne, Mond und jeder Stern durch alle Zeiten dienstbar sind,

ihn trägt der Leib der reinen Magd, vom Hauch der Gnade überströmt.“

So heißt es zu Beginn eines Hymnus des Stundengebets an diesem Fest.

Auch das Tagesgebet des 25. Märzes drückt das tiefe Geheimnis des Festes gut aus

„Gott, du bist groß und unbegreiflich. Nach deinem Willen ist dein ewiges Wort im Schoß der Jungfrau Maria Mensch geworden. Gläubig bekennen wir, dass unser Erlöser wahrer Gott und wahrer Mensch ist. Mach uns würdig, Anteil zu erhalten an seinem göttlichen Leben. Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus.“

Gott ist es nicht egal, wie es uns Menschen hier auf Erden ergeht. Und er konnte dies letztlich nur ein für allemal zeigen, indem er selbst Mensch wurde. Gott hat sich nicht zurückgenommen; er ist auch nicht für sich geblieben. Und er hat sich auch nicht geschont, das zeigt uns in wenigen Tagen „schonungslos“ der Karfreitag. Das Herz Jesu, ein zugleich ganz menschliches und zugleich ganz göttliches Herz, hat sich aus Liebe zu uns, zu jedem Einzelnen von uns durchbohren lassen, damit unser – so oft versteinertes Herz – aufgebrochen wird und wir wieder neu Zugang haben zu Gott und zueinander.

Nutzen wir die beiden Hochfeste im März, um durch Maria immer mehr Jesus Christus zu suchen, ihn neu in unser Leben hereinzulassen. Aufhorchen lässt uns in diesem Sinne auch die Botschaft der Gottesmutter an M. Strack vom 6.11.2000, in der es heißt. „Zu euch komme ich, zu einem jedem von euch! Ich freue mich über euer Gebet und sehe euer Leid; denn seht, heute komme ich zu euch, um euer Leiden zu lindern. Übergebt euer Leid meinem göttlichen Sohn Jesus Christus und mir, Seiner Mutter.“

Nehmen wir in diesen Tagen des Märzes, die Hl. Familie von Nazaret zu uns, auf dass unser Leben immer mehr von dem geprägt ist, der Mittelpunkt und Ziel unseres Lebens und der ganzen Welt ist: Jesus Christus, unser Erlöser und Herr!

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10 Jahre Gebet in Sievernich

Am Montag, 29. März 2010 sind alle Interessierten zum alljährlich stattfindenden Gebetsweg von Düren-Gürzenich nach Vettweiß-Sievernich eingeladen.

Der Gebetsweg wurde auf ausdrücklichem Wunsch der Gottesmutter organisiert, die mit hoher Wahrscheinlichkeit vor zehn Jahren in Sievernich erschienen ist. Menschen, die diesen Weg mitgehen möchten, sind eingeladen besonders für den Frieden in der Welt, in den Gemeinden und Familien zu beten. Auch persönliche Anliegen können betend und pilgernd zu Gott getragen werden.

Um 9.00 Uhr fährt ein Bus an der Haltestelle Sievernich Kirche nach Gürzenich St.Johannes Evangelist ab. Der allgemeine Treffpunkt ist das Jugendheim Gürzenich. In St. Johannes Evangelist findet um 10.15 Uhr eine kurze Andacht statt, die mit dem Segen von Pfarrer Mertens endet. Im Anschluss daran beginnt der Fußweg nach Sievernich. Ein Bus begleitet die Beter auf dem gesamten Gebetsweg. Entlang der gesamten Wegstrecke werden sechs Zusteigemöglichkeiten in den Bus angeboten. An der Pfarrrkirche in Soller findet von 14.30 bis 15.30 Uhr eine Mittagspause statt. Der Kostenbeitrag für den Bus beträgt 10 Euro. Hingewiesen sei ausdrücklich darauf, dass man in Sievernich aus dem neu gebauten Brunnen Wasser für sich und kranke Menschen abfüllen kann, welches am Abend mit den Andachtsgegenständen in der hl. Messe um 18.15 Uhr gesegnet wird.

Schriftliche Anmeldung erbeten an Förderverein Sievernich, Schafsacker 7, 53909 Zülpich

Brunnen in Sievernich:
Wenn jemand von Heilungen oder ärztlich belegten gesundheitlichen Besserungen hört, dann bitten wir, diese an die unten angegebene Adresse zu melden.
Blaue Gebetsoase, Schafsacker 7, 53909 Zülpich

Montag, 29.3.2010 Nächste Hauptgebetstreffen
Montag, 29.3.2010 Gebetsweg von Düren Gürzenich nach Sievernich

Der Termin im April entfällt wegen des von der Gottesmutter gewünschten Gebetsweges.

Montag, 3.5.2010 Gebetstreffen

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Montag, 8.3.2010 Rosenkranz mit Anbetung, Bibelgespräch

Herzliche Einladung zum Bibelgespräch mit Priester am 8.3.2010 um 18:40 Uhr
Montag, 15.3.2010 Rosenkranz mit Anbetung
Montag, 22.3.2010 Rosenkranz mit Anbetung, um 18:40 Uhr Bibelgespräch

Spenden
Zur weiteren Förderung und Planung des Geistlichen Zentrums in Sievernich sind wir froh und dankbar um Spenden – dazu die unten angegebene Kontonummer. Barspenden für den Förderverein geben Sie bitte an Frau Schmitz (Küsterin); Frau Zimmermann oder Frau Hils (Kirchenvorstand); Herrn Offermann, Frau Köpf oder Herrn Dr. Müller (Vorstand Förderverein).

Förderverein KGZ, Kto 31853010
Pax-Bank Köln, BLZ 37060193
IBAN DE20 3706 0193 0031 8530 10 / BIC GENODEED1PAX