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Der Bote, Oktober 2016


Das Rheinland hat wieder einen Kaiser


Liebe Beterinnen und Beter, erschreckt Sie dieser Gedanke? Auch, wenn es sich um einen himmlischen Kaiser handelt, welcher kein anderer ist als unser Herr, Jesus selbst? Nun, warum werfe ich diesen Gedanken auf? In Sievernich ist mehrmals das Prager Jesuskind in der Heiligen Hostie während der Anbetung in der Pfarrkirche erschienen. Nicht nur mir persönlich, viele Menschen konnten Zeugnis davon geben. Es hat die Arme ausgebreitet und alle Anwesenden gesegnet. Menschen konnten es nicht fassen, es wirklich mit eigenen Augen in der  Hl. Hostie zu sehen. Sie kamen vom hinteren Teil der Kirche auf Knien vor die Altarstufen gerutscht. Durch die Bänke ging das Staunen der Beter und Fassungslosigkeit um. So war es nicht nur einmal, mehrere Male. Was meinen Sie? Waren es nur fromme, gläubige Menschen, die das Jesuskind sehen durften? Unter den vielen Menschen, die es sahen, waren katholische Gläubige, evangelische Christen, Muslime und Menschen ohne Glauben. Nicht nur der genormte Christ besucht die Gebetstreffen. Auch suchende Menschen treffen wir dort. Dies freut mich und alle Menschen mit ihren Sorgen lege ich im Gebet in das Herz des Herrn. Doch, warum zeigt sich Jesus, der Sohn Gottes, in dieser Art und Weise? Als Kind macht er sich klein für uns. Er handelt aus Liebe! Er hat den Menschen vor Ort die Angst genommen und Liebe in ihr Herz gelegt. Sie waren aufgewühlt, erstaunt, denn es waren normale Menschen, die damit nicht gerechnet hatten, einmal in ihrem Leben Jesus zu sehen. Sie fühlten sich geliebt! Es scheint zuerst zweitrangig, dass dieses Kind ein goldgewirktes Kleid, Mantel, Krone und Krönungsornat trug. Doch für unsere Zukunft ist gerade dies wegweisend. Das Prager Jesuskind ist keine unmoderne kitschige Figur. Durch sein Erscheinen in Sievernich wurde es auch zum Prager Jesuskind von Sievernich und damit hat es auch eine Bedeutung für die Zukunft von Deutschland. Theresa von Avila zählte zu den Verehrerinnen des Jesuskindes wie auch Edith Stein, die uns erklärt: „Das Jesulein kam gerade, als es mit der politischen Kaiserherrlichkeit zu Ende ging. Ist es nicht der >>heimliche Kaiser<<, der einmal aller Not ein Ende machen wird? Es hat ja doch die Zügel in der Hand, wenn auch die Menschen zu regieren meinen…“ (aus einem Brief Edith Steins vom 02.02.1942). Bitte verehren Sie mit mir das Jesuskind, welches nicht nur die Kinder anspricht, deren Ehre er erhalten möchte, auch die der Opfer eines Missbrauchs; die kleinen Leute spricht er an, für die die Mächtigen kein Gehör finden; die Jugend, die unsere Zukunft ist und die Menschen, die ihr Herz einfach öffnen können, wie die Kinder. Für die Mächtigen jedoch ist er eine Mahnung an das Gewissen: Eure Macht hat Grenzen! Ihr tragt Verantwortung! Helfen Sie mir, dass Jesus, unser Herr, als Kaiser in unserem Rheinland, auf der ganzen Welt und (sehr wichtig) in unseren Herzen regieren kann! Aus diesem Grunde machte sich der Förderverein Sievernich G. u. B. e. V. unter der Leitung des ersten Vorsitzenden, Herrn Offermann, auf den Weg nach Prag, um das nach den Erscheinungen beschriebene Jesuskind von Prag nach Sievernich zu holen. Sofort wurde im Prager Klosterladen das bestimmte Kleid mit Mantel gefunden (es gab viele farbige Kleider, jedoch nur ein goldgewirktes Kleid) und dann die dafür vorgesehene Statue des Jesuskindes. Das goldgewirkte Kleid unterstreicht die göttliche Person an sich. Hiermit sagt er uns: Ich bin Kind und Gott zugleich! Für dieses Kleid gab es dann nur eine Statue. Besuchen Sie mal den Klosterladen in Prag, dann werden sie sehen, wie reich die Auswahl an Statuen des Jesuskindes ist. Zufall oder Fügung Gottes? Dieses Jesuskind ist nun in Sievernich angekommen. Bitte heißen Sie es willkommen! Ich bin keine Theologin und schreibe Euch nur aus meinen persönlich gemachten Erfahrungen.

Euch allen Gottes reichen Segen! Manuela

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