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Der Bote, Dezember 2016

Liebe Beterinnen und Beter,

das Jahr 2016 neigt sich dem Ende entgegen. Wie war Ihr Jahr 2016? Denken sie doch einmal darüber nach…Haben Sie diese Tage in das Heiligste Herz Jesu oder in das Unbefleckte Herz Mariens gelegt? Ihre Freude und Ihr Leid, Ihre Sorgen und Nöte und sogar sich selbst? Nicht aufwendig, aber von Herzen ein inniges „Totus tuus!“ mit Blick auf Jesus und Maria gerichtet, ist für unseren Alltag die Formel des Lebens. Wie bin ich mit meinem Nächsten umgegangen und was kann ich an mir verbessern? Mir fällt da bei mir so manches ein… Für den Gebetsort Sievernich und den Förderverein G. u. B. Sievernich e. V. war das Jahr 2016 ein Powerjahr und wir freuen uns darüber! Zur Ehre Gottes haben noch nie so viele Veranstaltungen und Gebet in Sievernich stattgefunden. Vergessen wir dabei nicht unsere eindrucksvolle Pilgerfahrt  zum Prager Jesuskind, die Ihre Früchte trägt. Allen fleißigen Helfern und Geistlichen ein herzliches Dankeschön! Und Ihnen, liebe Beterinnen und Beter, ein Dank für Ihr Gebet. Deutschland braucht Ihr Gebet. Bestürmen Sie den Himmel! Mit einem Wort von Papst Franziskus möchte ich schließen und Ihnen eine gesegnete besinnliche Adventszeit und ein gnadenvolles Weihnachtsfest wünschen! Manuela

„So ist unser Gott, er kommt uns in einem Kind ganz nahe. Dieses Kind verweist auf die Treue und Zärtlichkeit jener grenzenlosen Liebe, mit der Gott einen jeden von uns umgibt!“(Papst Franziskus)

Nun möchten wir Ihnen die sieben Sakramente vorstellen, die in unserem Leben so kostbar sind und uns zu Jesus führen und …in Gottes Hand geborgen halten!

Wir beginnen mit dem Sakrament der Taufe. Aus dem Katechismus der Katholischen Kirche: Kurztexte S. 354, 355:

1275: Die christliche Initiation geschieht durch drei Sakramente: die Taufe, die der Beginn des neuen Lebens ist; die Firmung, die dieses Leben stärkt; die Eucharistie, die den Gläubigen mit dem Fleisch und dem Blut Christi nährt, um ihn in Christus zu umzugestalten.
1276: "Geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe." (Mt 28,19-20).
1277: Die Taufe ist die Geburt zum neuen Leben in Christus. Nach dem Willen des Herrn ist sie heilsnotwendig wie die Kirche selbst, in die die Taufe eingliedert.
1278: Der wesentlichen Ritus der Taufe besteht darin, dass der Täufling zu Wasser getaucht oder dass sein Kopf mit Wasser übergossen wird unter Anrufung der heiligsten Dreifaltigkeit, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
1279: Die Wirkung der Taufe, die Taufgnade, ist reichhaltig: Vergebung der Erbsünde und aller persönlichen Sünden; Geburt zum neuen Leben, durch die der Mensch Adoptivkind des Vaters, Glied Christi und Tempel des Heiligen Geistes wird. Der Getaufte wird die Kirche, dem Leib Christi eingegliedert und erhält Anteil am Priestertum Christi.
1280: Die Taufe prägt der Seele ein unauslöschliches geistiges Zeichen ein, das Siegel, das den Getauften zur christlichen Gottesverehrung weiht,. Wegen dieses Siegels kann die Taufe nicht wiederholt werden.(Vgl. K. v. Trient, Dekret über die Sakramente, Kann.9: DS 1609; ebd., Kanones zu der Lehre über das Sakrament der Taufe, Kann. 11: DS 1624.)
1281: Wer um des Glaubens willen stirbt, sowie die Katechumenen und alle Menschen, die zwar die Kirche nicht kennen, aber unter dem Antrieb der Gnade aufrichtig nach Gott suchen und danach streben, seinen Willen zu erfüllen, können auch dann zum Heil gelangen, wenn sie ungetauft sterben. (Vgl. LG 16)
1282: Seit ältester Zeit wird die Taufe schon Kindern gespendet, denn sie ist ein Gnadengeschenk Gottes, das keine menschlichen Verdienste voraussetzt. Die Kinder werden im Glauben der Kirche getauft. Der Eintritt in das christlichen Leben führt zur wahren Freiheit.
1283: Was die ungetauft verstorbenen Kinder betrifft, leitet uns die Liturgie der Kirche an, auf die göttliche Barmherzigkeit zu vertrauen und für das Heil dieser Kinder zu beten.
1284: Im Notfall kann jeder Mensch taufen, sofern er nur die Absicht hat, das zu tun, was sie Kirche tut, und Wasser über den Kopf des Täuflings gießt und sagt: "Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."

Quelle: Katechismus der Katholischen Kirche, Neuübersetzung aufgrund der Editio Typica Latina, Deutsche Ausgabe: R. Oldenbourg Verlag, München – Libreria Editrice Vaticana 2003, ISBN 3-486-56637-7 (geb.) ISBN 3-486-56636-9 (br.)

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