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Der Bote, März 2017



Weihe aller Länder der Erde an das Kostbare Blut Jesu und an das
Unbefleckte Herz Mariens

Liebe Beterinnen und Beter,

erinnern Sie sich noch an die Botschaft der Gottesmutter vom 15.10.2001? Dies war, meiner Meinung nach, eine ganz besondere Botschaft der Mutter Gottes und ich lade Sie ein, diese noch einmal zu lesen. Sie spricht vom Krieg auf der Erde und was wir als Beterinnen und Beter dagegen tun können. Hier ein Auszug aus dieser Botschaft:

Betet und schenkt mir alle Länder der Erde im Gebet. Verehrt das kostbare Blut Jesu, das Er für euch Kinder vergossen hat!“ Etwas weiter sagt Maria: „Verehrt das Antlitz meines göttlichen Sohnes Jesus Christus. Dies ist mein innigster Wunsch. Alles meinem geliebten Sohn und himmlischen Vater zu Ehren!“

Wir möchten dem Wunsch Maria, der Makellosen entsprechen. Die Zeit ist da, wir stehen vor gewaltigen Umbrüchen und so weihen wir bei jedem Gebetstreffen ein Land unserer Erde dem Kostbaren Blut Jesu und dem Unbefleckten Herzen Mariens. Beginnen wir im März mit der Bundesrepublik Deutschland. Ich möchte Sie einladen, gemeinsam mit uns diese Weihe im Gebet zu vollziehen. Mögen viele Beter Gnaden des Himmels für Deutschland erbitten. Bei unserem nächsten Gebetstreffen im April  wird das Land Belgien dem Kostbaren Blut Jesu und dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht. Liebe Belgier, macht Euch auf den Weg nach Sievernich und unterstützt unser Gebet für Euer Land! Diese Botschaft ist für uns alle zukunftsweisend. Im Weltgeschehen spielt auch das Prager Jesuskind eine wichtige Rolle.

Richtig ist: Wir können den Lauf der Welt nicht ändern. Vieles muss geschehen. Also was soll das Ganze? Liebe Beterinnen und Beter, wir rufen das Erbarmen Gottes auf uns und unsere Länder herab. Wenn wir bitten, schenkt uns Jesus, Gottes Sohn, Gnaden. „Klopfet an…“ so hat er uns gesagt. Doch wer glaubt noch an Gottes Wort, das Wort Jesu im Evangelium? Glauben die Menschen daran, die uns im Glauben führen und Vorbild sein sollen? Wird im heutigen Zeitgeist nicht alles relativ gesehen und ist eigentlich das Leben Jesu nicht viel zu lange her und…ach ja… die damaligen Zeitumstände waren ganz anders und es ist doch sowieso alles ganz anders zu verstehen??? Was ist, wenn die christliche Tradition verändert wird? Alternative Wahrheiten?

Seid wachsam, wenn Euch so etwas gesagt wird. Bewahrt die biblischen Worte und das Evangelium in Euren Herzen. Die Worte Jesu werden Eure Rettung sein. Die Gottesmutter erinnert uns an das Evangelium. Es ist die frohe Botschaft Jesu. Was mit den Menschen geschieht, die diese nicht mehr hören, sehen wir in der heutigen Zeit. Die Seele des Menschen verroht, stumpft ab. Sie wird nicht mehr in der Freude durch das Wort Gottes getragen, wird seiner Liebe entfremdet und fällt in eine Depression. Der Mensch fühlt sich nicht mehr von Gott geliebt und sieht sich fern von ihm. Durch den Liebesmangel wird sein Gewissen nicht mehr geschärft. Es wird unempfindlich. Das Unrechtsbewusstsein leidet und nimmt stetig ab. Jeder von Euch kennt den Satz: “Beichten, ich habe doch nichts getan!“ Oder „Du beichtest, dann gehörst du in die Pyschiatrie.“ Wenn die Werte des Menschen stets verkehrt und durcheinandergewirbelt werden, alles relativiert wird, seid wachsam!

Der Widersacher versucht die von Gott so geliebte Familie (Vater, Mutter, Kind) zu zerstören. Die Familien, so sagte mir die Gottesmutter, sind die Grundsteine der Kirche. Die Heilige Familie ist hier unser Vorbild. Auch hier sagt uns der Zeitgeist, ist diese „Familienkonstellation“ längst überholt. Die Stimme der Welt flüstert uns zu: “Du kannst werden, was Du willst, Mann oder Frau. Du kannst mehrere Geschlechter haben. Du kannst alles!“ „Du kannst heiraten, wen Du willst, auch Frau zu Frau, Mann zu Mann. Du kannst mehrere Geschlechter haben und Kinder. Du kannst alles haben! Du kannst tun, was Du willst!“ Ich möchte hier niemanden diskriminieren oder verurteilen. Dies dürfen wir als Christen nicht und es liegt mir fern. Die Familie sollte jedoch für uns Christen etwas ganz besonderes, Heiliges, sein und von unserer katholischen Kirche geschützt werden.

Eine Diskussion in meinem Freundeskreis ergab, dass die Kirche die Menschen meiner Altersgruppe nur noch sehr gering erreicht. Dort, wo Seelsorge erwartet wurde, erfuhren die Freunde von den diensthabenden Priestern unseres Bistums bittere Enttäuschung. Diese wurde nicht hingenommen. Der Kirchenbesuch wurde eingestellt und viele sind sogar noch weiter gegangen. Traurig, wenn ich bedenke, dass diese Menschen an Gott glauben und so einfach aus der Kirche „hinausgekehrt“ wurden. Zeitgleich erfahren immer mehr Priester einen „Burn-out“. Diese Situation spricht für sich. Wenn Sie eine Heilige Messe besuchen, aus der Sie selig nach Hause gehen, können Sie sich glücklich schätzen. Ein guter Priester ist kein Automat, der alles nur herunterliest. Sein Herz ist bei Gott und ganz von ihm erfüllt. Die Menschen sind ihm nicht zu viel, weil er sie zu ihm, dem Heiland, führen möchte. Gott, der Vater im Himmel, sendet uns Jesus, Gottes Sohn und Maria, seine himmlische Mutter, um uns Trost, Kraft und Hilfe zu spenden! Ihnen sind wir nicht egal. Auf Gott setzte ich mein ganzes Vertrauen! O mein Jesus, ich vertraue auf Dich! Du lässt uns nicht alleine.

Lassen Sie sich nicht in die Irre führen. Was auch in Zukunft geschieht: Das Wort Gottes, das Evangelium gilt ewig. Herr Alfons Sarrach besuchte mich vor einigen Jahren. Sein letztes Buch galt den Botschaften von Sievernich. Er sagte zu mir:“Sievernich ist die Zeit der Entscheidung.“ Und auch mir geht es ebenso: Werden wir standhaft sein und Zeugnis geben? Halten wir am Evangelium fest? Die Zeit der Entscheidung ist da! Auch wenn diese Botschaft nicht gehört werden will. Leben nach dem Zeitgeist oder den Geboten Gottes? Wer ist wie Gott? Wer könnte Gottes Gebote relativieren? Beten wir um die Gnade Gottes, in seinen Geboten standhaft zu bleiben und in seiner Liebe geborgen zu leben.

Gottes reichen Segen!

Manuela


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